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Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten – 04.01.2011

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

NÜRNBERG: Der harte Winter hat die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ansteigen lassen. Wie die Agentur für Arbeit mitteilte, waren im Dezember 3,01 Millionen Menschen ohne Job – das sind 85.000 mehr als im November 2010, aber 260.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,2 Punkte auf 7,2 Prozent zu. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 7,8 Prozent gelegen. - Der deutsche Arbeitsmarkt habe 2010 von der starken wirtschaftlichen Erholung profitiert, kommentierte Agenturchef Weise. Die Nachfrage nach Arbeitskräften sei hoch.

MADRID/ESSEN: Der spanische Großaktionär ACS hat seinen Anteil an dem deutschen Baukonzern Hochtief auf über 30 Prozent erhöht. Das Unternehmen aus Madrid teilte mit, das Umtauschangebot sei bis zum Ende der Annahmefrist am 29. Dezember für insgesamt knapp 2,4 Millionen Hochtief-Aktien angenommen worden. Damit kontrolliert ACS jetzt nach eigenen Angaben 30,34 Prozent der Hochtief-Papiere. Mit einem Anteil von über 30 Prozent kann ACS über die Börse in Ruhe Hochtief-Aktien zukaufen und sich so die anvisierte Mehrheit an dem Baukonzern sichern. Management und Betriebsrat des Essener Unternehmens wehren sich seit Monaten gegen die geplante Übernahme.

WASHINGTON: Erstmals nach dem Ende der Ölpest soll im Golf von Mexiko wieder im großen Stil nach Öl gebohrt werden dürfen. Die US-Regierung wolle für 13 Unternehmen den Weg frei machen, ihre Bohrungen fortzusetzen, die im zurückliegenden Frühjahr wegen der Umweltkatastrophe gestoppt werden mussten, teilte das Innenministerium in Washington mit. Die Unternehmen müssen zunächst noch belegen, dass sie die strengeren Sicherheitsvorschriften erfüllen, die nach der Explosion der BP-Bohrinsel "Deepwater Horizon" im April eingeführt wurden.

BERLIN: Wegen der jüngsten Verfolgungswelle der politischen Opposition in Weißrussland nach der umstrittenen Wiederwahl von Staatschef Lukaschenko drängt die Bundesregierung auf neuerliche Strafmaßnahmen der Europäischen Union. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wird in Berlin erwogen, die zurzeit ausgesetzten europäischen Sanktionen gegen das Land wieder in Kraft zu setzen. Die EU-Außenminister wollen am 31. Januar über ihr weiteres Vorgehen gegenüber Weißrussland sprechen.

KABUL: In der nordafghanischen Provinz Kundus sind bei einer Militär-Offensive gegen Aufständische mindestens neun Taliban-Kämpfer getötet worden, darunter ein ranghoher Kommandeur. Wie die Internationale Schutztruppe Isaf mitteilte, wurde bei der Aktion im Distrikt Imam Sahib mehrere Bewaffnete festgenommen. - In der afghanischen Hauptstadt Kabul wurden unterdessen ein Polizist bei einer Bombenexplosion getötet. Mindestens drei Menschen seien durch die Detonation in der Innenstadt verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.

BRÜSSEL: Kurz vor weiteren internationalen Verhandlungen über sein umstrittenes Nuklear-Programm hat der Iran die Besichtigung seiner Atomanlagen angeboten. Die schriftliche Einladung sei an Vertreter mehrerer Länder bei der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien gegangen, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press. Dabei handele es sich um Russland, China, Ägypten, Kuba, die Arabische Liga, die Blockfreien sowie Ungarn als amtierende Ratspräsidentschaft.

MANILA: Nach heftigen Regenfällen sind auf den Philippinen bei Erdrutschen und Überschwemmungen mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen sind die östlichen und südlichen Provinzen des Inselstaates, berichtete der Katastrophenschutz in Manila. In den betroffenen Regionen leben 350 000 Menschen. Dort geht seit Ende Dezember heftiger Regen nieder.

CANBERRA: Die Zahl der Flutopfer im Nordosten Australiens ist auf mittlerweile mindestens zehn gestiegen. Die Sachschäden in der überschwemmten Region Queensland bewegen sich nach Schätzungen der Behörden in Milliardenhöhe vor allem in der Landwirtschaft, im Bergbau, bei Kleinbetrieben und im Tourismus. Die australische Premierministerin Julia Gillard kündigte an, den Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur mit mehreren hundert Millionen Dollar zu unterstützen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Norden trüb mit einzelnen Schneeschauern. In der Mitte und im Süden trocken mit zunehmenden Aufheiterungen. Höchstwerte zwischen minus acht und plus einem Grad.

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