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Wirtschaft

Land will Porsches Einfluss bei VW beschränken

Das Land Niedersachsen will den Einfluss von Hauptaktionär Porsche bei Europas größtem Autobauer Volkswagen beschränken. "Kein Aktionär soll so mächtig sein, dass er dieses Unternehmen allein dominieren kann", forderte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff am Dienstag. Niedersachsen werde an seiner Kapitalbeteiligung an VW "uneingeschränkt und verlässlich" festhalten, versprach der gerade im Amt bestätigte Regierungschef. Das Bundesland ist mit 20,1 Prozent zweitgrößter Anteilseigner von Volkswagen. Wulff sprach sich für den Erhalt staatlicher Sonderrechte bei dem Wolfsburger Konzern aus. Er begrüßte den vom Justizministerium vorgelegten Entwurf für ein neues VW-Gesetz. Der sieht vor, dass bei wichtigen Entscheidungen weiter die Zustimmung von 80 Prozent des Kapitals plus einer Aktie auf Hauptversammlungen nötig sein soll. Damit hätte das Land Niedersachsen mit seinem Anteil praktisch weiterhin ein Vetorecht bei VW. Porsche hat die Bundesregierung aufgefordert, den Gesetzentwurf zurückzunehmen. Der Sportwagenbauer hält 31 Prozent an VW und ist auf dem Sprung zur Mehrheit.