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Stürmische Nacht

Land unter am Hamburger Fischmarkt

Heftige Böen, Hochwasser und vereiste Straßen: Die Feiertage enden alles andere als gemütlich – vor allem im Norden Deutschlands.

Wasser um den Hamburger Fischmarkt (Foto: picture alliance /dpa/D. Bockwoldt)

Der traditionelle Fischmarkt in Hamburg ist überflutet

Die Weihnachtstage haben sich mit stürmischem Wetter verabschiedet. Ein Sturmtief brachte heftige Böen, mancherorts wurden gar Orkanwinde der höchsten Stufe 12 gemessen.

In Hamburg setzte eine Sturmflut verschiedene Hafenbereiche an der Elbe unter Wasser. Der Polizei zufolge lag der Scheitelpunkt des Hochwassers in der Nacht 2,73 Meter höher als das mittlere Hochwasser. Straßen im Hafengebiet und unter anderem auch der traditionelle Fischmarkt wurden dadurch überflutet. Ein Hamburger Mehrfamilienhaus musste zudem evakuiert werden, weil wegen des Windes das 50 Meter lange Baugerüst eines Nebengebäudes einzustürzen drohte. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen in dieser Hamburger Sturmnacht niemand.

Hagelschauer und umgestürzte Bäume

Anders sah es in Mecklenburg-Vorpommern aus. Hier ereigneten sich zahlreiche Autounfälle wegen des Wetters. Auf der Autobahn 14 bei Schwerin sorgte ein Hagelschauer für eine vereiste Strecke, auf der mehrere Autos ins Schleudern gerieten und gegeneinander krachten. Zwei Verletzte mussten ins Krankenhaus.

Aber auch herunterfallende Äste beschädigten Fahrzeuge, umgefallene Bäume blockierten Straßen. Im Norden von Niedersachsen bei Buxtehude kollidierte bereits am Abend eine S-Bahn mit einem umgestürzten Baum.

Der Sturm zieht bereits ostwärts und im Tagesverlauf macht sich dem Deutschen Wetterdienst zufolge das Hoch "Yörn" über Deutschland breit und bringt ruhigeres, aber auch kühleres Wetter.

fab/sti (dpa)