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Kultur

Laiendarsteller und eine meisterhafte Dauerausstellung

Laiendarsteller in New York, ein Meilenstein der großen Meister in Wien und Vergnügen in Nizza - unsere Ausstellungstipps bieten einen Blick in Museen weltweit.

Reproduktion einer Lithographie von Alexander Pushkin

Henri Matisse (1869-1954) verließ 1917 während des Ersten Weltkriegs Paris und zog sich nach Nizza zurück. Dort begann eine neue Schaffensperiode des französischen Malers und Fauvismus-Begründers, in der die großflächige Farbgebung in den Hintergrund rückte. Diese Etappe steht nun im Mittelpunkt einer Ausstellung im Thyssen-Bornemisza-Museum in Madrid. Zu sehen sind dort noch bis zum 20. September rund 75 Bilder, Skulpturen und Zeichnungen aus 50 Museen und Privatsammlungen weltweit. Die Werke spiegeln nach den Worten von Kommissar Tomás Llorens wider, dass Matisse in Nizza vor allem aus Vergnügen malte.

Werke von Aernout Mik im New Yorker MoMA

Ausstellungstipps vom 19. Juni 2009 Aernout Mik in Moma

"Vacuum Room" von Aernout Mik

Eine Serie von Installationen des holländischen Künstlers Aernout Mik (Jahrgang 1962) präsentiert das Museum of Modern Art (MoMA) in New York. Mik integriert Medien wie Video, Skulpturen, Architektur und Performance in seine Werke. In seinen inszenierten Filmen vollziehen Laiendarsteller mysteriöse und undurchschaubare Handlungen. Die acht Arbeiten, die in den vergangenen 13 Jahren entstanden, sind nicht in einem Raum versammelt, sondern in verschiedenen Stockwerken an ungewöhnlichen Orten im MoMA verteilt. Darunter auch in der Eingangshalle und in den Gängen zu den Toiletten. Die Ausstellung ist bis zum 27. Juli zu sehen.

Große Per Kirkeby-Ausstellung in der Tate Modern

Ausstellungstipps vom 19. Juni 2009 Per Kirkeby

"The Siege of Constantinople" von Per Kirkeby

Die Londoner Tate Modern widmet dem dänischen Maler Per Kirkeby vom 17. Juni bis 6. September eine umfassende Einzelschau. Zu sehen sind 146 Exponate, darunter Gemälde, Skulpturen, Arbeiten auf Papier sowie seine schriftstellerischen Leistungen. Die vier Dekaden umfassende Ausstellung beleuchtet die außerordentliche stilistische Vielfalt Kirkebys und seine Faszination für Natur und Landschaften. Anschließend wandert sie an das Düsseldorfer Museum Kunst Palast.

Albertina zeigt «Meisterwerke der Moderne»


Museumsdirektor Klaus Albrecht Schröder sprach bei der Eröffnung der Schau von einem «Meilenstein»: Erstmals in der Geschichte der Wiener Albertina verfügt das Kunstmuseum, eines der ältesten der Welt, jetzt über eine Dauerausstellung. Sie umfasst zurzeit 259 Gemälde vom französischen Impressionismus bis zur Gegenwartskunst, die auf 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in 29 Räumen über zwei Stockwerke des barocken Museums zu sehen sind. Gezeigt werden unter anderem Werke von Monet und Renoir, Modigliani und Matisse, Picasso und Kirchner, Kandinsky und Chagall, Rothko und Bacon, Kiefer und Katz, Richter und Rainer. Die Dauerausstellung besteht überwiegend aus Dauerleihgaben der Liechtensteiner Sammlung Batliner, die durch eigene Werke der Albertina, vorwiegend österreichischer Künstler wie etwa Herman Nitsch, ergänzt wurden.

Internet: www.museothyssen.org, http://moma.org, www.tate.org.uk

Autor: dpa

Redaktion: Elena Singer