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Jazz live

Laia Genc trifft Béla Bartók

"Das hat mich gerufen", sagt Laia Genc. Kurzerhand formierte sie ein Trio mit Saxophonist Hayden Chisholm und Bassist Joscha Oetz. Auf dem Bonner Jazzfest 2014 präsentierte das Trio sein Projekt "Inspirations of Bartók".

Béla Bartók suchte stets neue Ausdrucksmöglichkeiten. Er fand sie auf seinen Reisen in der Begegnung mit der Musik anderer Länder. Kein Wunder, dass Laia Genc sich in seiner Musik wiederfindet. Auch sie, Kind einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters, findet Inspiration in anderen Kulturen. Sie spielte mit dem Kameruner Trompeter Terrence Ngassa, interpretierte Werke des Griechen Mikis Theodorakis und spielte im "Pyroman Duo" Balkanmusik mit der Klarinettistin Annette Maye.

Beim Jazzfest Bonn 2014 gab es am 29. Mai neben Variationen über Bartók auch eigene Kompositionen der gebürtigen Berlinerin zu hören. Trotz anspruchsvoller Rhythmen und komplexer Akkordfolgen ließ sich das Bonner Publikum bereitwillig auf die Musik ein und entließ das Trio erst nach einer Zugabe von der Bühne des Kammermusiksaals im Beethoven-Haus.

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