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Reise

Lage in den Türkei-Badeorten ruhig

200.000 Deutsche sollen derzeit zum Urlaub in der Türkei sein. Das Auswärtige Amt rät den Touristen weiterhin zu äußerster Vorsicht vor allem in Ankara und Istanbul. Eine Reisewarnung wurde nicht ausgesprochen.

Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei ist die Lage für Touristen in den Urlaubsgebieten des Landes nach Darstellung von Reiseveranstaltern ruhig geblieben. Das berichteten Sprecher von Tui und Thomas Cook am Sonntag (17.07.2016). Ein Sprecher von Thomas Cook sprach von "Normalität" in den Badeorten, die zum Teil weit entfernt sind von Istanbul und Ankara.

Auch die Fluggesellschaften Lufthansa und Eurowings kehrten am Sonntag zum normalen Flugplan zurück.

Bei Tui seien rund 30 Rückreisewünsche eingegangen - bei derzeit etwa 18.000 Tui-Gästen in der Türkei, wie die Sprecherin des weltgrößten Reisekonzerns, Anja Braun, am Sonntag in Hannover sagte. "Die Lage ist absolut ruhig. Wer hin will, kommt hin, wer zurück will, kommt zurück." Seit Samstagabend seien entsprechende Anfragen von Gästen versiegt.

Bei Thomas Cook seien die Anfragen an das Unternehmen zur Sicherheitslage in der Türkei am Sonntag spürbar zurück gegangen, wie der Sprecher sagte. Nur vereinzelt hätten Urlauber am Wochenende ihre Reisen in die Türkei abgesagt. Zu möglichen Auswirkungen des Putschversuchs auf die Buchungslage sei es noch zu früh.

Bei Tui, Alltours und Thomas Cook gelten die Stornierungsangebote nur für unmittelbar bevorstehende Reisen. Kostenlose Umbuchungen sind noch länger möglich.

Der Krisenstab der Bundesregierung ging unterdessen von einer allmählichen Beruhigung der Lage vor Ort aus. "Die Situation in der Türkei scheint sich nach und nach zu stabilisieren", hieß es im Auswärtigen Amt am Samstagmittag nach einer Sitzung des Krisenstabs.

fm/ld (dpa, AFP)