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Fußball

Labbadia neuer HSV-Trainer

Paukenschlag in Hamburg: Trainer Bruno Labbadia soll Bundesliga-Schlusslicht HSV vor dem Abstieg retten. Der Verein wollte sich offenkundig nicht länger von Thomas Tuchel hinhalten lassen.

Bruno Labbadia trainiert ab sofort den akut abstiegsgefährdeten Bundesligisten Hamburger SV. Der 49-Jährige erhält nach Angaben des Clubs einen Vertrag über 15 Monate, der auch für die 2. Liga gilt. Labbadia löst Peter Knäbel ab, der nach der

Entlassung von Joe Zinnbauer

als Interimstrainer eingesprungen war. Unter Knäbel hatte der HSV in zwei Spielen zwei Niederlagen kassiert und war ans Tabellenende abgerutscht. Knäbel kehrt in seine ursprüngliche Rolle als Direktor für Profifußball zurück.

Labbadia hatte den HSV von Mitte 2009 bis April 2010 trainiert, war dann aber drei Spieltage vor dem Saisonende entlassen worden. Von 2010 bis 2013 hatte er den VfB Stuttgart betreut, ehe er auch dort vorzeitig hatte

gehen müssen

. Jetzt erhält er eine zweite Chance in Hamburg. "Mit Bruno Labbadia haben wir einen starken und auch im Abstiegskampf erfahrenen Trainer geholt", sagte Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer der Zeitung "Bild". "Wir wollten unbedingt Klarheit in der Trainerfrage, die haben wir jetzt. Nun gilt alle Konzentration dem Nordderby bei Werder. Das zählt." Am Samstag treten die Hamburger in Bremen an.

Absage an Tuchel

Bislang galt der frühere Mainzer Coach Thomas Tuchel als Wunschkandidat der HSV-Verantwortlichen für den Trainerposten. Tuchel war jedoch nicht bereit, sofort einzuspringen und hatte auch klargemacht, dass er nicht für die 2. Liga zur Verfügung stünde. "Wir hatten mehrere Gespräche mit Tuchel, haben aber keine Einigung erzielen können", sagte Beiersdorfer. "Darum haben wir uns entschieden, die Gespräche zu beenden."

Peter Knäbel ist der achte Trainer in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga, der vorzeitig gehen muss - und der dritte beim HSV. Vor ihm hatten bereits Mirko Slomka (HSV), Jens Keller (Schalke), Robin Dutt (Bremen), Armin Veh (Stuttgart), Jos Luhukay (Hertha), Kasper Hjulmand (Mainz) und Joe Zinnbauer (HSV) den Hut nehmen müssen.

sn/asz (sid, dpa, BILD)

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