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Reise

La Tomatina - die Tomatenschlacht von Buñol

Eine Stadt sieht rot: Mehr als 20.000 Spanier und Touristen haben sich in der ostspanischen Ortschaft Buñol, in der Provinz Valencia, wieder gut eine Stunde lang mit Tomaten beworfen.

Spanien Tomatenschlacht Tomatina in Bunol (picture-alliance/AP Photo/A. Saiz)

Das Spektakel in der Kleinstadt gibt es bereits seit mehr als 70 Jahren. Bei der "größten Tomatenschlacht der Welt" verwandeln die Werfer die Straßen der 9000-Einwohner-Gemeinde in eine matschige rote Brühe. In diesem Jahr stellte die Stadtverwaltung eine Rekordmenge von 165 Tonnen Tomaten zur Verfügung - fünf Tonnen mehr als im Vorjahr.

Volksfest oder absurder Brauch?

Die Tomatina geht zurück auf einen Streich von Jugendlichen, die in den 1940er Jahren von einem Markstand reife Tomaten geklaut haben sollen, um andere Leute damit zu bombardieren. Seit den 1980er Jahren ist die Tomatenschlacht ein von der Stadtverwaltung organisiertes Fest. Mit den Eintrittskarten und Souvenirs werden jährlich mehrere 100.000 Euro erwirtschaftet.

Die Tomatina wurde im Laufe der vergangenen Jahre auch bei Ausländern so beliebt, dass die Teilnehmerzahl - die teilweise auf etwa 50.000 gestiegen war - im Jahr 2013 auf 22.000 begrenzt wurde. Bis zu 70 Prozent davon sind Ausländer. Auch Deutsche machen zunehmend mit. Nach der jüngsten Terrorwelle in Katalonien wurde das Sicherheitspersonal vorsichtshalber auf 740 Einsatzkräfte aufgestockt.

ak/at (dpa, Reuters)

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