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Sport-News

Lüneburg gewinnt Deutsches Springer-Derby

Der 25-jährige Nisse Lüneburg bleibt im schweren Derby-Parcours von Hamburg zweimal fehlerfrei und lässt der Konkurrenz keine Chance. In der Dressur beherrschen die Skandinavier den Wettbewerb.

Zum zweiten Mal nach 2012 hat Nisse Lüneburg in Hamburg-Klein Flottbek das Deutsche Derby und damit das Blaue Band der Springreiter gewonnen. Im Sattel des 17 Jahre alten Wallachs Calle Cool setzte sich Lüneburg im Stechen gegen Andre Plath auf Cosmic Blue durch. Dritter wurde Carsten-Otto Nagel auf Lex Lougar. "Ich hatte viel zu tun im Parcours. Aber man fühlt sich auch deutlich sicherer, wenn man mit einem solch erfahrenen Pferd unterwegs ist", sagte Lüneburg, der den langen Kurs mit seinen charakteristischen Wällen im Wertungsdurchgang und im Stechen souverän und fehlerfrei meisterte.

Lüneburg profitierte bei seinem Sieg möglicherweise auch von der Absage Michael Duffys, der auf Anraten seines Trainers Shane Breen kurzfristig auf einen Start im Derby verzichtet hatte. Der erst 19 Jahre alte Ire hatte zuvor beide Derby-Qualifikationen auf Westland Ruby mit beeindruckenden Temporitten gewonnen. Jedoch erschien Duffy der mit 1230 Metern längste Springparcours der Welt etwas zu anspruchsvoll für die zehnjährige Stute.

Petersen siegt in der Dressur

Während die deutschen Reiter beim Springen jubeln durften, gingen sie in der Dressur erstmals seit 55 Jahren bei einem deutschen Derby wieder leer aus. Im Finale, traditionell mit Pferdewechsel ausgetragen, gab es durch Lars Petersen und Mikala Münther-Gundersen einen dänischen Doppelsieg, Dritte wurde die Schwedin Minna Telde. Viele deutsche Finalkandidaten hatten ihre Pferde lieber beim zeitgleich angesetzten und besser dotierten Turnier in München gesattelt.

asz/to (sid, dpa)

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