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Sport

Löw will Qualifikation für Mini-Staaten

Bundestrainer Löw mag keine Spiele gegen Fußballzwerge, die FIFA löst einen internen Streit, und Alain Perrin wird Trainer des französischen Meisters Olympique Lyon.

Bundestrainer Joachim Löw. Quelle: AP

Kein Fan von Zwergen: Bundestrainer Joachim Löw

Bundestrainer Joachim Löw hält eine Vor-Qualifikation vor Europa- und Weltmeisterschaften für die so genannten Fußball-Zwerge durchaus für diskussionswürdig. Er habe sich schon immer für eine Verknappung der Spiele ausgesprochen. Das würde auf jeden Fall die Qualität verbessern, sagte Löw vor dem EM-Qualifikationsspiel am Samstag (2.6.07) in Nürnberg gegen San Marino. Das Hinspiel hatte die deutsche Nationalmannschaft mit 13:0 gewonnen.

Thompson wird FIFA-Vizepräsident

Der englische Fußball-Verbandschef Geoff Thompson wird anstelle des Schotten John McBeth Vize-Präsident des Weltverbandes FIFA. Dies entschieden die vier britischen Verbände (England, Schottland, Nordirland und Wales) vor dem Auftakt des 57. Ordentlichen Kongresses in Zürich am Donnerstag. Ursprünglich sollte der bisherige schottische Verbands-Präsident McBeth die Nachfolge seines Landsmannes David Will antreten.

Doch mit einem verbalen Rundumschlag gegen Funktionäre aus Afrika, der Karibik und England sowie kritischen Aussagen über FIFA-Präsident Joseph S. Blatter am vergangenen Wochenende hatte sich McBeth den Zorn der FIFA-Gewaltigen zugezogen. Er durfte nicht am Kongress in Zürich teilnehmen, zudem wurde die Ethik-Kommission der FIFA mit einer Prüfung des Falles beauftragt.

Perrin übernimmt in Lyon

Alain Perrin wird Nachfolger des am vergangenen Freitag überraschend als Trainer des französischen Fußball-Meisters Olympique Lyon zurückgetretenen Gerard Houllier. Das bestätigte der Meister der vergangenen sechs Jahre in Frankreich am Mittwoch. Der bisherige Klub des 50-Jährigen, Pokalsieger FC Sochaux, erhält die Zahlung einer Entschädigung in Höhe von rund 500.000 Euro. Perrin erhielt in Lyon einen Zweijahres-Vertrag bis 2009. Der 59-jährige Houllier hatte sein Amt Ende der vergangenen Woche niedergelegt, weil er seine Arbeit beim Titelträger nicht ausreichend gewürdigt sah.

Abramowitschs Geldschatulle bleibt geöffnet

Roman Abramowitsch. Quelle: AP

Roman Abramowitsch will weiter Geld für Chelsea ausgeben

Die Schatulle des russischen Öl-Milliardärs Roman Abramowitsch wird auch in Zukunft für den englischen Fußball-Pokalsieger FC Chelsea geöffnet bleiben. Der Besitzer der "Blues" dementierte Meldungen britischer Medien, wonach er keine hohen Summen mehr für Investitionen bereitstellen wolle und daher Schlüsselspieler wie Frank Lampard und Kapitän John Terry zu Wechseln gedrängt würden. Seit Abramowitsch den Londoner Traditionsverein im Jahr 2003 übernommen hatte, gab der reichste Mann Russlands fast 500 Millionen Dollar (372 Millionen Euro) für Spielertransfers aus.

Bayern bestätigt Wechsel von Toni

Einen Tag nach dem AC Florenz hat auch Bayern München die Verpflichtung des italienischen Nationalspielers Luca Toni offiziell bestätigt. Wie der Vorstand mitteilte, erhält der 30 Jahre alte Weltmeister beim deutschen Rekordmeister einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011. Die Ablösesumme für den Angreifer liegt nach Angaben der Münchner bei 11 Millionen Euro. Toni ist damit nach Jan Schlaudraff, Hamit Altintop, Jose Ernesto Sosa und Marcell Jansen der fünfte offiziell bestätigte Neuzugang der Bayern.

Kaka und Ronaldinho wollen Urlaub

Ausgerechnet zwei Urlaubsgesuche haben Brasiliens Fußball-Nationaltrainer Dunga ins Dilemma gestürzt. Obwohl die müden Stars Kaka und Ronaldinho die Selecao bei der Copa America im Stich lassen, will Dunga das Duo beim Antrittsbesuch des fünfmaligen Weltmeisters im neuen Wembley-Stadion gegen England am Freitag nicht außen vorlassen. "Wir behalten die eingespielten Strukturen bei", begründete Dunga die Berufung der Stars, für die es einen Seitenhieb gab. "Ich habe immer alles daran gesetzt, um für die Selecao zu spielen", meinte Dunga verärgert. (tos)