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Sport

Löw will Hierarchie in Nationalelf stärker an Leistung festmachen

Bis zur WM 2010 will Bundestrainer Joachim Löw die Fußball-Nationalmannschaft teilweise neu formieren. Lahm und Schweinsteiger sollen verstärkt Führungsaufgaben übernehmen. Hier sind die Fußball-Nachrichten des Tages.

Philipp Lahm mit Fußball (Quelle: AP)

Löws neuer Liebling: Bayern-Star Philipp Lahm

Über den 24-jährigen Philipp Lahm werde seiner Ansicht nach "viel zu wenig gesprochen", sagte Löw vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Finnland am Mittwoch (10.09.2008) in Helsinki. Lahm sei schon bei der EM 2004 als bester deutscher Spieler ausgezeichnet worden und seitdem absolute Weltklasse.

Lahm müsse ebenso wie Bastian Schweinsteiger künftig "noch mehr Führungsaufgaben übernehmen", forderte Löw. Auch Lukas Podolski, Simon Rolfes und Thomas Hitzelsberger sollten dominantere Rollen spielen. Generell will Löw dem Leistungsprinzip mit dem Grundsatz "fordern und fördern" mehr Raum geben und Gegengewichte zum alteingesessenen Kapitän Michael Ballack aufbauen.

Bierhoff schlägt kaiserlichen Rat aus

Nationalelf-Manager Oliver Bierhoff hat die Forderung von Franz Beckenbauer zurückgewiesen, seinen Dauer-Konflikt mit Kapitän Michael Ballack bei einem "Friedensgipfel" mit DFB-Präsident Theo Zwanziger beizulegen. Er habe mit Ballack bereits "alles besprochen", sagte Bierhoff dem Kölner "Express". Beide seien "Profis genug, dass wir uns auf unsere Arbeit und unsere gemeinsamen Ziele konzentrieren".

Oliver Kahn erstmals als TV-Experte im Einsatz

Schreiender Oliver Kahn (Quelle: DW-Archiv)

Kann angeblich lachen: Oliver Kahn

Wenige Monate nach seinem Karriereende tauscht der frühere National- und Bayern-Keeper Oliver Kahn die Torwarthandschuhe gegen das TV-Mikrofon. Beim Länderspiel Deutschland - Finnland unterstützt er am Mittwoch erstmals als TV-Experte den ZDF-Sportreporter Johannes B. Kerner. Das gewohnt grimmige Gesicht Kahns zwischen den Pfosten soll dabei nicht zu sehen sein. "Was viele nicht wissen: Oliver Kahn hat einen glänzenden Humor. Der kann richtig lachen. Und wir wollen natürlich eben diesen anderen Oliver Kahn auch präsentieren", schwärmt Kerner.

Kölner erleichtert über Özats Rückkehr

Ümit Özat bei seinem Zusammenbruch im August (Quelle: AP)

Ümit Özat bei seinem Zusammenbruch am 29. August

Der 1. FC Köln hat erleichtert auf die Ankündigung von Kapitän Ümit Özat reagiert, seine Karriere fortzusetzen. "Das ist ein glücklicher Tag für den 1. FC Köln. Es ist schön, von ihm zu hören, dass er wieder fit ist", sagte Manager Michael Meier. Özat wurde am Dienstag aus der Klinik entlassen. Er war Ende August beim Bundesliga-Spiel der Kölner in Karlsruhe zusammengebrochen. Der 31-Jährige hat sich nach Auskunft der Ärzte eine Herzmuskelentzündung zugezogen und muss noch sechs Wochen pausieren.

Ribéry noch nicht ganz genesen

Frank Ribéry wird dem deutschen Rekordmeister Bayern München im Auswärtsspiel am Samstag beim 1. FC Köln noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Der Franzose hatte sich vor einem Vierteljahr einen Syndesmoseriss zugezogen. Möglicherweise gehört der 25-Jährige aber zum Kader für das erste Champions-League-Spiel der Münchener in der kommenden Woche bei Steaua Bukarest.

Ashkan Dejagah ist wieder fit

Bundesligist VfL Wolfsburg kann im Punktspiel am Samstag bei Hertha BSC Berlin wieder auf den Deutsch-Iraner Ashkan Dejagah zurückgreifen. Der 22-jährige Stürmer hat eine Wadenzerrung auskuriert, wegen der er an den U21-Länderspielen gegen Nordirland und Israel nicht teilnehmen konnte. (gri)