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Fußball

Löw warnt vor Serben

Kurz vor dem zweiten Spiel des deutschen Teams in Südafrika hat Joachim Löw seine Spieler eindringlich gewarnt: "Serbien ist ein angeschlagener Boxer", sagte Löw und kündigte eine mögliche Änderung in der Startelf an.

Bastian Schweinsteiger vor deutscher Fahne. Foto: AP

Schweinsteiger wieder fit

Helfer bearbeiten den durchnässten Rasen im WM-Stadion Port Elizabeth

Viel Arbeit für die Platzwarte in Port Elizabeth

"Ja, das klappt", sagte Joachim Löw beim Abschlusstraining der deutschen Mannschaft für das zweite Gruppenspiel an diesem Freitag (18.06.2010) in Port Elizabeth gegen Serbien. Zwei Tage lang war Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger wegen einer Erkältung geschont worden. Jetzt konnte der 25-Jährige wieder mittrainieren. Die deutsche Mannschaft durfte ihre letzte Übungseinheit nicht im Nelson Mandela Bay Stadion austragen, weil der Rasen dort nach mehreren Regentagen für die WM-Partie geschont werden sollte. Also trainierte die Löw-Truppe nahe dem WM-Quartier Erasmia vor den Toren Pretorias. "Das ist für uns kein großer Nachteil", befand Teammanager Oliver Bierhoff. Schließlich dürften auch die Serben nicht am Spielort trainieren.

Konzentration hochhalten

Bierhoff warnte vor zu viel Euphorie. "Ich will keine Spaßbremse sein. Aber wir haben noch nichts erreicht." Auch Bundestrainer Joachim Löw appellierte an seine Spieler, nach dem gelungenen WM-Auftakt nicht übermütig zu werden. "Wir wissen, dass Australien nicht das Maß aller Dinge bei dieser WM ist. Wir müssen uns weiter steigern", sagte der Bundestrainer und forderte, die Konzentration hoch zu halten. Vor dem nächsten Gegner hat Löw Respekt. Die Serben seien erfahren und träten sehr körperbetont auf. "Nach der Niederlage gegen Ghana stehen sie schon mit dem Rücken zur Wand. Das macht sie sehr gefährlich." Möglicherweise wird Löw die eigene Elf, die beim 4:0 gegen Australien begonnen hat, auf einer Position umstellen. "Ich denke über eine Veränderung nach. Aber ich lasse es mir noch durch den Kopf gehen", sagte der Bundestrainer.

Die Deutschen Podolski, Özil, Khedira and Aogo beim Abschlusstraining für das Spiel gegen Serbien. Foto: AP

Podolski, Özil, Khedira and Aogo (v.l.) beim Abschlusstraining für das Spiel gegen Serbien

Jung, frisch, dynamisch

Respekt ja, Angst nein heißt die Devise. Die junge deutsche Mannschaft hat durch den 4:0-Erfolg gegen Australien reichlich Selbstvertrauen getankt. "Wir sind jung, wir sind frisch, wir sind dynamisch", freut sich Lukas Podolski. Der 25-Jährige trägt gegen Serbien bereits zum 75. Mal das Nationaltrikot. In seinen Länderspielen erzielte "Poldi" bisher 39 Treffer, eine beachtliche Torquote. Damit liegt er in der ewigen deutschen Torschützenliste bereits auf Rang neun. Bis zur Bestmarke von Gerd Müller fehlen Podolski allerdings noch 29 Tore.

Die mögliche Aufstellung der deutschen Mannschaft:

Manuel Neuer – Philipp Lahm, Per Mertesacker, Arne Friedrich, Holger Badstuber, Sami Khedira, Bastian Schweinsteiger - Thomas Müller, Mesut Özil, Lukas Podolski – Miroslav Klose (Cacau).

Autor: Stefan Nestler
Redaktion: Arnulf Boettcher

DW-Radio überträgt das WM-Spiel Deutschland gegen Serbien an diesem Freitag (18.06.2010) live ab 13.30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit.

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