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Fußball

Löw nominiert erstmals Bellarabi

Bundestrainer Joachim Löw setzt bei der Kadernominierung für die nächsten Länderspiele auf bewährte Kräfte. Allerdings ist der neue Co-Trainer erstmals mit dabei und auch in der Offensive könnte es zu einem Debüt kommen.

Für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele gegen Polen am 11. Oktober und gegen Irland am 14. Oktober hat Bundestrainer Joachim Löw erstmals Karim Bellarabi von Bayer Leverkusen in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft berufen. Bellarabi hatte zuletzt bei Leverkusen auf der rechten Außenbahn überzeugt. Der gebürtige Berliner könnte aufgrund seiner Herkunft auch für Marokko oder Ghana spielen.

"Karim Bellarabi hat sich durch hervorragende Leistungen in seinem Verein diese Chance verdient", ließ Löw auf der Internetseite des Deutschen Fußballbundes (DFB) verlauten "Er ist unglaublich stark im Eins-gegen-Eins und eine hervorragende Alternative in unserer Offensive."

Im 20 Spieler umfassenden Kader stehen noch 16 Weltmeister, darunter auch wieder Mats Hummels. Ebenfalls wieder von Löw nominiert wurde der Mönchengladbacher Max Kruse. Verletzt fehlen Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira, Benedikt Höwedes, Marco Reus und Mario Gomez. Nicht berufen wurde der Dortmunder Kevin Großkreutz.

Neuer Co-Trainer Schneider gibt Debüt

Ebenfalls neu dabei ist der neue Assistent Löws, der ehemalige Stuttgarter Bundesliga-Coach Thomas Schneider. Bei den Spielen gegen Polen und Irland wird er erstmals auf der Bank neben Löw Platz nehmen. Das DFB-Team will seinen erfolgreichen Start in die Qualifikation fortsetzen und in seiner Gruppe früh für klare Verhältnisse sorgen.

Gegen Polen hat das DFB-Team bislang 18 Länderspiele bestritten und dabei noch nie verloren. Zwölf Partien konnte Deutschland gewinnen, sechsmal trennten sich die Teams mit einem Remis. Auch gegen Irland hat Deutschland in der Historie 18 Mal gespielt, mit positiver Bilanz: Neun Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen gab es bislang.

Der Kader im Überblick:

Tor: Manuel Neuer (Bayern München), Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund), Ron-Robert Zieler (Hannover 96)

Abwehr: Jerome Boateng (Bayern München), Erik Durm (Borussia Dortmund), Matthias Ginter (Borussia Dortmund), Mats Hummels (Borussia Dortmund), Shkodran Mustafi (FC Valencia), Antonio Rüdiger (VfB Stuttgart), Sebastian Rudy (1899 Hoffenheim)

Mittelfeld: Karim Bellarabi (Bayer Leverkusen), Julian Draxler (Schalke 04), Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach), Toni Kroos (Real Madrid), Thomas Müller (Bayern München), Mesut Özil (FC Arsenal), Lukas Podolski (FC Arsenal), Andre Schürrle (FC Chelsea)

Angriff: Mario Götze (Bayern München), Max Kruse (Borussia Mönchengladbach)

asz/jw (sid, dpa)

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