1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Fußball

Löw bleibt Bundestrainer

Mit einigen Tagen Abstand entscheidet sich Bundestrainer Joachim Löw, seinen bis 2018 laufenden Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund zu erfüllen. Er richte seinen Blick nun auf die WM 2018, erklärte Löw.

Die Meldung kam zum Jubiläum - exakt vor zehn Jahren hatte Bundestrainer Joachim Löw seine Arbeit als Cheftrainer beim DFB begonnen, nun gab der Deutsche Fußball-Bund bekannt, dass Löw sie weiterführen wird. In einem Telefonat mit DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte der Fußballlehrer seinen Beschluss, an seinem bis 2018 laufenden Vertrag festzuhalten, mitgeteilt. Neben einer ersten Analyse der zurückliegenden Wochen wurde dabei der gemeinsame Blick nach vorne auf die nächste Weltmeisterschaft 2018 in Russland gerichtet.

"Es war für uns eine Frage des Respekts, dem Bundestrainer nach einem so intensiven Turnier ein paar Tage der Ruhe zu lassen, um mit etwas Abstand die Ereignisse zu analysieren", sagte Grindel in einer Pressemitteilung. "Wir hatten aber nie einen Zweifel daran, dass er seinen Weg entschlossen fortsetzen möchte und die Titelverteidigung bei der WM 2018 als großes, gemeinsames Ziel anstrebt." Jogi Löw sei der beste Trainer für diese Mannschaft, fügte Grindel an. "Er hat unser uneingeschränktes Vertrauen, und wir sind sicher, mit ihm an der Spitze auch in Zukunft erfolgreichen Fußball zu spielen."

"Mannschaft hat nicht enttäuscht"

"Ein Turnier bedeutet immer eine Zäsur", erklärte Joachim Löw. "Wir alle waren nach dem Halbfinal-Aus natürlich enttäuscht, die Wochen vor und während der EM haben viel Kraft gekostet. Da sind ein paar Tage der Ruhe und des Abstands wichtig." Für ihn stehe aber fest: "Trotz unserer Enttäuschung hat die Mannschaft nicht enttäuscht. Sie war die jüngste Mannschaft im Turnier, ich sehe nach wie vor großes Potenzial. Ich bin sicher, sie wird uns noch viel Freude bereiten, so dass auch meine Freude weiterhin ungebrochen groß ist, mit diesen Spielern zu arbeiten und sie mit Blick auf die WM 2018 in Russland weiter zu entwickeln."

Nur knapp zwei Monate bleiben dem DFB-Team bis zum Beginn der WM-Qualifikation: Am 4. September reist das deutsche Team zum ersten Spiel nach Oslo gegen Norwegen. Zuvor trifft sie am 31. August bei einem Testspiel in Mönchengladbach auf Finnland.

Fünfmal mindestens Halbfinale

Löw war 2004 zunächst als Assistent von Jürgen Klinsmann zum DFB gekommen. 2006 wurde er dessen Nachfolger. Seitdem erreichte Löw in jedem der fünf großen Turniere mindestens das Halbfinale, 2014 wurde er mit Deutschland Weltmeister. Unmittelbar nach dem 0:2 gegen Frankreich hatte der Weltmeister-Coach seine Zukunft offen gelassen. Ernsthafte Zweifel an seinem Weitermachen gab es allerdings nicht.

og/sn (sid, dpa, dfb)