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Sprache der Zukunft

Kwassivi aus Togo

Wenn es um Deutschland geht, gerät Kwassivi ins Schwärmen. Er spricht gerne von der Präzision der Sprache und ihrer Effizienz. Bereits als kleiner Junge entdeckte der Togoer seine Leidenschaft fürs Deutsche.

Lerner des Monats: Kwassivi aus Togo

Kwassivi würde gerne noch ein-mal in Deutschland studieren

Name: Kwassivi

Land: Togo

Geburtsjahr: 1939

Beruf: Germanist und Historiker

Für mich hat es sich gelohnt, Deutsch zu lernen:
Während des Studiums hatte ich die Wahl zwischen Englisch, Französisch und Deutsch. Aber da ich Deutsch für seine praktische Seite liebe, habe ich Deutsch gewählt. Ich habe Deutsch damals auch für seine wissenschaftliche Präzision geliebt.

Mein deutsches Lieblingswort ist:

Ganz einfach: Pünktlichkeit. Denn ich habe gesehen, dass diese Eigenschaft den Deutschen geholfen hat, ihr Land zu entwickeln. Deutschland hat viele Katastrophen erlebt und konnte sie immer überstehen. Dabei half den Deutschen, dass sie sehr fleißig sind, und zur Arbeit gehört auch Pünktlichkeit.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:

Diese langen zusammengesetzten Wörter erschweren nur die Sätze.

Das würde ich gerne mal einen Deutschen fragen:

Ich habe immer den Eindruck gehabt, dass die Deutschen nicht sagen, was sie wirklich über die Afrikaner denken. Im Vergleich dazu sind die Franzosen viel offener, die versuchen nicht zu heucheln. Deshalb würde ich die Deutschen fragen, warum sie nicht offen die Wahrheit sagen.

Das würde ich in Deutschland als erstes tun:

Ich habe jetzt festgestellt, dass auch ältere Leute in Deutschland studieren können. Ich würde zum Beispiel gerne Musik studieren, die deutsche Klassik ist wirklich wunderbar.

Das fehlt mir aus Deutschland in meiner Heimat:

Ich sage meinen Landsleuten, die nach Deutschland gehen wollen, sie können getrost gehen. Dort werden ihre Menschenrechte bewahrt, denn Deutschland ist ein demokratisches Land.

Autor: Alexander Göbel

Redaktion: Barbara Syring

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