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Wirtschaft

Kurzer Streik mit Erfolg

Der erste landesweite Streik beim US-Autobauer General Motors (GM) seit knapp 40 Jahren ist nach zwei Tagen mit einer richtungweisenden Einigung zu Ende gegangen. Der Opel-Mutterkonzern und Vertreter der Autogewerkschaft UAW erzielten nach einem weiteren Verhandlungsmarathon am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) einen Durchbruch. Die Vereinbarung entlastet GM voraussichtlich um jährlich drei Milliarden Dollar. Im Gegenzug sieht die UAW die Zahl der Mitarbeiter für vier Jahre gesichert und die Gesundheitsleistungen gar für 80 Jahre. GM-Chef Rick Wagoner sprach von den kompliziertesten und schwierigsten Verhandlungen, die jemals mit der Gewerkschaft geführt worden seien. Das Abkommen nach zehnwöchigen Gesprächen 'macht den Weg für GM frei, seine Wettbewerbsfähigkeit bei der Produktion bedeutend zu verbessen.' Es sichere zudem eine starke Präsenz des Autobauers in seinem Heimatland. UAW-Chef Ron Gettelfinger zeigte sich optimistisch, dass nun die Mehrheit der rund 73.000 Arbeiter der Vereinbarung in den kommenden Tagen zustimmen werde.