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Wirtschaft

Kurzer Streik bei Chrysler

Nach einem kurzen Streik hat sich der US-Autobauer Chrysler und mit der Gewerkschaft auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Der Präsident der Autoarbeitergewerkschaft UAW, Ron Gettelfinger, erklärte, der Streik werde umgehend beendet. Die Arbeiter sollten zur nächsten Schicht in die Montagehallen zurückkehren. Die Arbeitsniederlegungen hatten nur sechs Stunden gedauert. Einzelheiten zu dem neuen Vertrag, der eine Laufzeit von vier Jahren hat, wurden nicht mitgeteilt. Aus Kreisen der Verhandlungen verlautete, Chrysler habe Garantien über den Bau von Fahrzeugen in den USA gegeben. Außerdem soll ein Fonds eingerichtet werden, der die Milliardenausgaben für die Gesundheitsversorgung ehemaliger Mitarbeiter verwaltet. Für neu eingestellte Arbeiter sinkt der Lohn. Die Gewerkschaftsmitglieder müssen der Vereinbarung noch zustimmen. Zuvor hatte bereits der Autobauer General Motors einen ähnlichen Lohnrückgang vereinbart.