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Musik

Kurt-Cobain-Doku für kurze Zeit im Kino

Zum 21. Todestag von Rocklegende Kurt Cobain bringt seine Tochter Frances Bean als Produzentin einen Dokumentarfilm über ihren berühmten Vater ins Kino - mit bislang unveröffentlichten Material.

"Montage of Heck" heißt ein frühes Mixtape Kurt Cobains. Daraus entstand der Titel des neuen Films unter der Regie von Brett Morgen: "Cobain: Montage of Heck". Zum 21. Todestag des Sängers der Grunge-Band Nirvana ist der Streifen ab Donnerstag (09.04.2015) für kurze Zeit in den deutschen Kinos zu sehen. Die Doku ist eine Collage aus Musik, Bildern und Home-Videos mit Cobains Frau Courtney Love und seiner Tochter Frances Bean sowie Demo-Tapes und Interviews mit Familie, Freunden und Kollegen.

"I'm Kurt Cobain": Der kleine blonde Junge, der diese Worte bei einem Geburtstagsfest in die Kamera spricht, wirkt unscheinbar, wie im Trailer zum Film zu sehen ist. Die Videos in der filmischen Collage reichen von Cobains zweitem Geburtstag bis hin zum ersten Geburtstag seiner Tochter. Sie waren in einem Nachlass enthalten, der erstmalig von Cobains Familie freigegeben wurde. Etwa 85 Prozent des verwendeten Film- und Bildmaterials, so Regisseur Brett Morgen, seien bisher unveröffentlicht. Ebenfalls darin enthalten waren Tagebucheinträge und Kurzgeschichten der Rockerlegende.

In eigens produzierten Animationen verwendet Morgen Skizzen, Comics und Gemälde des Musikers. Brett Morgan nannte das Quellen-Material, das Cobains Wirken in diversen Kunstformen zeigt, eine "umfassende visuelle und akustische Autobiographie". Der Film, so Morgan, sei "eine Reise durch Kurts Innenleben".

fk/rf/az (dpa)