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Das Bandtagebuch - EINSHOCH6

Kurt Achatz

Kurt ist Rapper und Beatboxer bei EINSHOCH6. Nebenher arbeitet er als selbstständiger Illustrator und Graphiker. Sein größtes Ziel bei allem, was er macht: die Leute zu begeistern.

Name:
Kurt Achatz

Geburtsjahr und Geburtsort:
1983 in München

Mit wie viel Jahren hast du angefangen, Musik zu machen?
Also, ich habe als kleiner Scheißer schon immer gesungen, getanzt, Michael Jackson gehört. Mit der Musik angefangen habe ich mit 16 Jahren. Da bin ich auf meinen pubertären Hip-Hop-Trip gekommen.

Wer ist dein Vorbild?
Ich habe nicht ein Vorbild, ich habe Tausende. Tatsächlich, ich habe Millionen Vorbilder. Es gibt nicht die eine Musik.

Was findest du an EINSHOCH6 am spannendsten?
Ich finde am spannendsten, dass wir lauter einzelne Charaktere darstellen, die wahnsinnig verrückt sind, sympathisch sind und richtig einen an der Klatsche haben.

Wie waren für dich die Dreharbeiten zum Bandtagebuch?
Die größte Erfahrung für mich beim Bandtagebuch war, überhaupt mal mit einer Kamera zu agieren. Wir haben zwar schon mal ein paar Videos gedreht, aber es ist schon etwas anderes, eine Art Dokumentarfilm über einen selbst zu drehen. Ich habe viel gelernt, wie man mit der Kamera umgehen kann, auch über mich selber, dass es mir Spaß macht, mit der Kamera zu agieren. Ich glaube, das möchte ich noch mal machen. Das macht Spaß!

Was tust du gegen Lampenfieber?
Auf die Bühne springen und einfach drauf losreden.

Was ist bei dir schon mal auf der Bühne richtig schiefgegangen?
So was kommt ständig vor – Blackouts, falscher Text. Wenn das passiert, versuche ich, es einfach zu überspielen. Die meisten checken das eh nicht. Die richtigen Fehler weiß man danach nur selber.

Was ist die größte Herausforderung für dich als Musiker?
Die größte Herausforderung für mich ist, die Leute zu beigeistern.

Was ist für dich Erfolg?
Erfolg ist für mich, die Leute zu begeistern und Spaß zu haben. Und vielleicht auch, davon Leben zu können.

Was wärst du geworden, wenn du nicht Musiker geworden wärst?
Ich bin Zeichner geworden. Das eine ist genauso wichtig wie das andere. Für mich ist Kunst einfach nicht nur Musik, sondern auch sich auszudrücken, egal auf welche Weise.

Was würdest du gerne noch können/lernen?
Ich würde gerne ein Instrument spielen können, aber ich kann leider keins. Ich hatte sehr unmusikalische Eltern.

Was magst du am liebsten an München?
Also, ich mag das Klischee nicht, das man von München hat, das sich leider auch oft bewahrheitet, nämlich dieses Schickimicki, aber die richtigen Münchner sind ja nicht so. Es ist eigentlich in jeder Stadt so, dass die Leute, die man kennt und die cool sind, auch an den coolen Plätzen sind und cool weggehen. Das ist von der Stadt und vom Dialekt unabhängig.

Sprichst du Bairisch? Was ist dein bairisches Lieblingswort?
Ich spreche Bairisch, ja. Mein Lieblingswort ist „ja mei!“

Welche Fremdsprache sprichst du und womit hattest du beim Lernen die größte Schwierigkeit?
Also, ich spreche nur Englisch, eher etwas gebrochen. Ich bin leider nicht sehr sprachenbegabt. Ich würde gerne viele Sprachen können, weil ich sehr gerne rede. Vor allem würde ich gerne noch Spanisch sprechen.

Mit welcher Berühmtheit würdest du dich gerne mal unterhalten und warum?
Da gibt’s viele. Helge Schneider, weil Helge Schneider ein richtiger Künstler für mich ist.

Hast du schon mal etwas gekauft und es danach bereut?
Ja, das passiert mir ständig, da ich ja ein sehr freizügiger Mann bin. Ich bin der typische Impulskäufer und einer von denen, die zugreifen, wenn sie in der Schlange an der Kasse stehen und dann diese kleinen Süßigkeiten rechts daneben sind. Dann stopf ich immer alles in meine Taschen und meistens esse ich’s dann trotzdem nicht, weil ich mir denke: „So ein Quatsch!“

Wovor hast du Angst?
Ich habe Angst vor dem Versagen und dass Leute über mich lachen und dass die Leute recht behalten, die früher gesagt haben: „Lern doch was Gescheites!“

Was machst du im Sommer am liebsten?
Ins Studio gehen und rappen. Nein, Schmarrn, an der Isar sitzen, an der „Bank“, eine kleine Parkbank bei mir an der Reichenbachbrücke, gleich am Basketballplatz. Das ist auch mein Geheimtipp für München. Da laufen Millionen idiotischer Jogger und Inline-Skater an deiner Nase vorbei, und du kannst sie einfach anschauen und hast die Isar vor Augen, und alles ist toll und romantisch.

Was machst du am liebsten am Wochenende?
Am Wochenende arbeite ich am liebsten. Mein Wochenende ist meistens unter der Woche, weil ich selbstständig bin.