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Wirtschaft

Kursstürze bei Aktienindizes in den USA und Europa

Die weltweite Leitbörse New York Stock Exchange hat am Donnerstag einen der stärksten Einbrüche des Jahres erlebt. Nach einem lange Zeit ungebrochenen Höhenflug fiel der der Dow-Jones-Index um 312 Punkte und schloss bei einem Stand von 13.474 Zählern mit einem Minus von 2,3 Prozent. Analysten machten die weiterhin schleppende Entwicklung auf dem US-Immobiliensektor und die Furcht vor Risiken im Kreditsektor für den Sturz mitverantwortlich.

US-Finanzminister Herny Paulson hat sich zurückhaltend zu dem Kursrutsch an den US-Börsen vom Donnerstag geäußert. 'Wir werden immer Schwankungen haben', sagte er dem Fernsehsender Bloomberg. 'Was wir derzeit sehen, ist eine Neubewertung von Risiken, und wenn wir eine Neubewertung von Risiken auf breiter Front haben, haben wir Schwankungen.' Die US-Wirtschaft sei indes weiter gesund und die weltweite Wirtschaftswachstum stark. Allerdings würden die Investoren offenbar vorsichtig. Die USA erlebten derzeit eine erhebliche Korrektur beim Häuser-Markt, sagte Paulson. Es werde auch noch einige Zeit dauern, bis die Probleme gelöst seien.

Der Tokioter Aktienmarkt ist am Freitag den US-Börsen gefolgt und hat deutliche Abschläge verzeichnet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index velor bis zum Mittag in Tokio 2,32 Prozent auf 17.291 Punkte. Damit sank der Index auf den niedrigsten Stand seit fast drei Monaten. Der breiter gefasste Topix-Index gab um 2,07 Prozent nach auf 1701 Zähler. Anleger straften den Markt auf breiter Front ab. Auch Unternehmen wie Sony, die solide Quartalszahlen präsentiert hatten, bekamen den Abwärtstrend zu spüren.