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Kultur

Kunst aus fünf Jahrhunderten

Vom kunstvoll gestalten Tuch über Design-Möbel bis hin zum Dokumentar-Foto - das alles zeigen Museen in Ausstellungen rund um den Globus.

Ein Set mit gestableten Stühlen der Baushaus-Schule (Foto: Albers Foundation/Art Resource, NY / Art Resource/ Tim Nighswander)

Jubiläumsschau der deutschen Bauhaus-Schule

Möbel, Textilien, Fotografien, Kostümentwürfe, Architektur, Malerei und Skulpturen – das Spektrum der deutschen Bauhaus-Schule ist breit. Und all dies können Sie ab dem 8. November auf einen Schlag bestaunen. Anlass ist das 90. Gründungsjahr des wohl einflussreichsten Organs der Avantgarde im 20. Jahrhundert. 1919 unter Walter Gropius ins Leben gerufen, musste es sechs Jahre später unter politischem Druck nach Dessau umziehen und wurde schließlich 1933 von den Nazis in Berlin geschlossen.

Nun zeigt die Jubiläumsschau im New Yorker Museum of Modern Art zeigt mehr als 400 Werke, unter anderem von Paul Klee, Wassily Kandinsky und dem Gründer selbst. Die Retrospektive mit dem Titel "Bauhaus 1919-1933: Workshop for Modernity" ist bis zum 19. Januar geöffnet.

Geschichte auf zwei Stockwerken

Ein Paar vor einer friedlich demonstrierenden Gruppe F(oto: AP/Greg English)

Ein polnisches Pärchen bei einer Demonstration am 27. November 1989

Sie wollen die friedlichen Revolutionen aus dem Jahr "1989 mit den Augen der Fotografen" erleben? Das ist zurzeit in Prag möglich. Die Stadtverwaltung zeigt zusammen mit der Fotoagentur Czech Photo 300 Bilder von 22 Fotografen: Massendemonstrationen, Polizisten mit Schlagstöcken aber auch Volksfeste nach dem Fall des Regimes wurden damals eindrucksvoll festgehalten. Auch die Zusammenhänge zwischen beiden Ländern finden ihren Platz: Auf der ersten Etage hängen Erinnerungen an das Lager der DDR-Flüchtlinge in der Prager Botschaft, im zweiten Stock findet der Besucher dann der Fotos der "samtenen Revolution" der Tschechoslowakei.

Tuchintarsie mit den Egalisierungsfarben der k.u.k. Armee (Foto: Heeresgeschichtliches Museum Arsenal, Wien/Österreich)

Tuchintarsie der k.u.k. Armee

Bloß nicht den Faden verlieren!

"Tuchintarsien" – so lautet der Titel einer Sonderausstellung im Wiener Museum für Volkskunde. Und so kompliziert wie das Wort ist auch die Kunst, die sich dahinter verbirgt: filigrane Bilder auf Textilien bringen. Auf Wandbehängen und Tüchern von 1500 bis heute eröffnen sich den Besuchern religiöse Szenen, Teile der europäischen Geschichte und damalige Weltansichten. Die Exponate stammen aus verschiedenen Museen und Privatsammlungen aus Großbritannien, Deutschland oder Australien. Vom 2. Oktober an können die Besucher der Ausstellung fünf Monate lang Stoffe aus einer anderen Perspektive betrachten.

Privates für die Öffentlichkeit

Gemaltes Bild eines Mannes, der einen blauen Hut trägt (Foto: Musée National Brukenthal)

'L'homme au chaperon bleu' von Jan VAN EYCK

Die Kollektion von Baron Samuel von Brukenthal würde so manches Wohnzimmer sprengen. Nun sind rund 50 Meisterwerke aus seiner renommierten Privatsammlung erstmals im Pariser Museum Jacquemart-André für die Öffentlichkeit zugänglich.

“Brueghel, Memling, Van Eyck… Die Sammlung Brukenthal“ – allein der Titel verspricht Großes. Noch bis zum 11. Januar kann man die Exponate der deutschen, flämischen, italienischen und holländischen Meister aus dem 15.. bis 17. Jahrhundert bewundern.

(hk/cs/dpa)

Redaktion: Conny Paul

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