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Kultur

Kunst aus Essl-Sammlung versteigert

Für mehr als 66 Millionen Euro sind Montagabend (13.10.) 40 Kunstwerke aus der in Österreich beheimateten Sammlung Essl in London verkauft worden. Den größten Erlös brachten zwei Werke von Gerhard Richter ein.

Das vierteilige Werk "Wolken" des deutschen Malers Gerhard Richter kam für umgerechnet 7,9 Millionen Euro unter den Hammer. Richters Werk "Netz " war nach Abschluss der Auktion einem Käufer noch 7 Millionen Euro wert. Da diese Summe nicht mehr zum offiziellen Auktionsergebnis zählt, gab das Auktionshaus Cristie's rund 59,3 Millionen Euro als Gesamterlös bekannt - vorab war mit bis zu 75 Millionen gerechnet worden. Die Käufer blieben zunächst anonym. Eines der ursprünglich 44 zum Verkauf stehenden Werke wurde vor der Versteigerung zurückgezogen, drei weitere wurden nicht verkauft.

Auktion soll Sammlung retten

Mit den Erlösen aus der Auktion soll die bedeutende Privatsammlung mit rund 7000 Werken zeitgenössischer Kunst gerettet werden. Kunstsammler Karlheinz Essl verfolgte die Versteigerung in London. Er freue sich, dass der Erlös nun ermögliche, "das #link:http://www.essl.museum/:Essl Museum# auf Jahre hin zu sichern und mit unserem Ausstellungsprogramm fortzufahren ", teilte er mit.

Essl hatte seine Sammlung für etwa 100 Millionen Euro an den Industriellen Hans Peter Haselsteiner verkauft, nachdem er mit seiner Baumarkt-Kette Baumax in wirtschaftlichen Schwierigkeiten geraten war. Haselsteiner will die Sammlung erhalten und nur einzelne Werke verkaufen.

ld / (dpa/www.christies.com)

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