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Ostmitteleuropa

Kundgebung ungarischer Neofaschisten

Budapest, 19.2.2004, PESTER LLOYD, deutsch

Einige Hundert Mitglieder des Vereins "Blut und Ehre" erinnerten am Wochenende an den Ausbruch der letzten deutschen und ungarischen Verteidiger der Burg vor 59 Jahren. Die meist in schwarz gekleideten, kahlköpfigen Jungendlichen trugen viele rot-weiß gestreifte Fahnen. Die einstigen Farben des Árpád-Hauses wurden von den ungarischen Faschisten, den Pfeilkreuzlern, genutzt. Nachdem ihre Kundgebung im Burgviertel verboten wurde, ist die Demonstration auf dem Heldenplatz, am Grab des Unbekannten Soldaten durchgeführt worden. Wie ein Redner mitteilte, wurden durch die Demonstranten vermutlich auch Blumen am Grab des Pfeilkreuzlerchefs Ferenc Szálasi niedergelegt. Der ungarischer "Führer" wurde 1945 als Kriegsverbrecher hingerichtet. Ein Verfahren der Staatsanwaltschaft, den als verfassungswidrig bezeichneten Verein aufzulösen, ist seit dem Vorjahr im Gange. (fp)

  • Datum 19.02.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4h3u
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