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Ostmitteleuropa

Kundgebung des Komitees "Freier Kaukasus" während des Putin-Besuchs in Polen verboten

- Russlands Präsident am 17. Januar Gast der Posener Messe

Warschau, 14.1.2002, PAP, poln.

Das Komitee "Freier Kaukasus" wird während des Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Posen nicht demonstrieren können. Der Präsident ist mit der Kundgebung nicht einverstanden, denn die Veranstalter können nicht garantieren, dass sie friedlich verläuft. (...) Nach Ansicht des Präsidenten kam es bei den letzten Kundgebungen des "Freien Kaukasus" zu Rechtsverstößen. (...)

Am Mittwoch hatte das Komitee das Ressort für Bürgerfragen bei der Posener Stadtverwaltung über die geplante Kundgebung informiert. An allen Zufahrten zum Gelände der Internationalen Posener Messe sollten Mahnwachen aufgestellt werden. "Wir wollten Präsident Putin eine Petition überreichen, in der wir fordern, den Verbrechen der russischen Armee in Tschetschenien ein Ende zu bereiten", sagte Piotr Lisiewicz, einer der Gründer des Komitees "Freier Kaukasus".

Dem Komitee gehören unter anderem die radikale Jugendorganisation "Naszosc" (sie hatte Präsident Aleksander Kwasniewski mit Eiern beworfen) und die Anarchistische Föderation an.

Das Komitee "Freier Kaukasus" hat bereits mehrere antirussische Kundgebungen veranstaltet, die größte im Februar 2000. Damals waren fünf Mitglieder des Komitees auf das Gelände des russischen Konsulats in Posen vorgedrungen. Sie beschmierten die Mauern des Konsulats mit antirussischen Parolen und zertraten die russische Flagge.

Wladimir Putin wird gemeinsam mit Aleksander Kwasniewski am 17. Januar 2002 zur Internationalen Baumesse "Budma" nach Posen kommen. (TS)

  • Datum 14.01.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1hTa
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