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Podcast Wirtschaft

Kulturwandel trifft Umsatz (30.07.2013)

Wie die neuen Vorsätze der Deutschen Bank zu den Bilanzzahlen passen +++ Wie sich die USA ein kleines Wirtschaftswunder errechnen +++ Wie sich China von der umweltverschmutzenden Kohleenergie trennen möchte

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (30.07.13)

Die Deutsche Bank hat heute ihre Bilanzzahlen präsentiert: 335 Millionen Euro Netto-Gewinn, das hört sich erst einmal richtig gut an - für die Deutsche Bank ist es das aber nicht. Denn damit verdiente das größte deutsche Kreditinstitut nur noch halb soviel wie im Vorjahreszeitraum. Die Bank kämpft nach wie vor mit dem eigenen Image. Deshalb hat die Doppelspitze Jain und Fitschen einen radikalen Kulturwandel angekündigt. Dieser Wandel im Geschäftsgebaren soll die Bank in neue Höhen führen. Doch kann das wirklich klappen?

Wirtschaftswunder in den USA

In diesem Monat wird die amerikanische Wirtschaft auf einen Schlag um die Wirtschaftsleistung von Belgien gewachsen sein. Drei Prozent Wachstum - ein kleines Wirtschaftswunder - möglich durch eine drastische Veränderung bei der Kalkulation, die ab Mittwoch (31.07.2013) angewendet wird. Das BIP wird nach diesen Regeln rückwirkend bis ins Jahr 1929 verändert. Die Statistiker in Washington schreiben damit die Geschichte neu - denn immerhin ist das BIP der wichtigste Maßstab für die wirtschaftliche Leistung eines Landes, an der sich Entscheidungsträger und Investoren orientieren.

China und die Atomkraft

Gestern berichteten wir über Indiens zwei neue Atomkraftwerke im Süden des Landes. Damit will Indien die wachsenden Megastädte und die konsumfreudige Mittelschicht mit Energie versorgen. So auch in China - zwar ist der Anteil der Atomkraft am gesamten Energiebedarf noch deutlich niedriger als beispielsweise in Deutschland. Langfristig ist die Atomkraft als Alternative zur schmutzigen Kohlekraft aber politisch gewollt. Wer will es China auch verdenken, immerhin verbraucht das Land fast so viel Kohle wie der gesamte Rest der Welt. Doch nach dem Unglück im japanischen Fukushima stehen viele Menschen der Atomkraft und den Ausbauvorhaben kritisch gegenüber.

Redakteur am Mikrofon: Nicolas Martin

Technik: Jan Eisenberg

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