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Aktuell Kultur

Kulturschaffende fordern Schutz für Palästinenser

Mehr als 350 deutsche Prominente aus der Kulturszene appellieren in einem offenen Brief an die Bundesregierung und das Europäische Parlament, sich für den Schutz der Palästinenser im Gazastreifen einzusetzen.

In dem am Samstag in Berlin veröffentlichten Brief heißt es wörtlich: "Wir fordern, dass Sie Ihren - dank der engen Kooperation mit Israel - bedeutenden Einfluss geltend machen und Ihrer Verantwortung nachkommen." Die Unterzeichner appellieren an die Politiker, sich "für die elementaren Rechte und den Schutz auch der palästinensischen Bevölkerung einzusetzen".

Eindringlicher Appell

In dem Schreiben bitten zahlreiche prominente Künstler und Autoren weiter darum, die Politiker sollten auf die israelischen Entscheidungsträger einwirken, ihre Armee aus Gaza zurückziehen und die Blockade aufzugeben. Die Mahner fordern die "Einstellung jeglicher Angriffe aus der Luft oder vom Boden auf die Zivilbevölkerung" und die Aufhebung der Grenzblockade für "Waren, Hilfsgüter und Menschen".

Das öffentliche Schreiben, das schon am 1. August verfasst wurde, wurde am Samstag bei Solidaritätsdemonstrationen in Berlin und München erstmals öffentlich vorgelesen. Den Aufruf unterzeichneten rund 350 Schriftsteller, Filmemacher, Musiker, Regisseure und Schauspieler aus der deutschen Kulturszene, unter ihnen Punksängerin Nina Hagen, Regisseur Werner Ruzicka, die Autoren Olga Grjasnowa und Ingo Schulze, Journalist Rupert Neudeck, Schauspieler Kai Schumann und Filmemacherin Emily Ate.

suc/gri (dpa, kna)