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Lebensart

Kulturhauptstädte 2019: Plowdiw & Matera

Zum ersten Mal überhaupt geht der Titel "Kulturhauptstadt Europas" nach Bulgarien. Neben der bulgarischen Stadt Plowdiw darf sich auch die italienische Stadt Matera mit der Auszeichnung Kulturhauptstadt 2019 schmücken.

Blick auf die bulgarische Stadt Plowdiw (Foto: Imago)

Blick auf die bulgarische Stadt Plowdiw

Am Dienstag einigten sich die EU-Kulturminister endgültig auf Europas Kulturhauptstädte im Jahr 2019: Plowdiw in Bulgarien und Matera in Italien. Plowdiw (Bild) ist die zweitgrößte bulgarische Stadt und reich an antiken Sehenswürdigkeiten. Thraker, Römer und Türken prägten die jahrtausendealte Geschichte der Stadt. Die Stadt wolle ihre multikulturelle Seite präsentieren und auch die Gemeinschaft der Roma einbeziehen, teilte die EU-Kommission nach der Sitzung der EU-Kulturminister am Dienstag in Brüssel mit. Das Motto der Bulgaren: "Together".

Mit Kultur in eine bessere Zukunft

Auch Matera in Süditalien punktet mit antiken Nachlässen. Die

an den Felsenhängen liegenden antiken Höhlensiedlungen

gehören bereits zum Weltkulturerbe. "Open Future" lautet das Motto der Kulturhauptstadt Matera. Gesucht werden Antworten darauf, wie Kultur dabei helfen kann, Europa in eine bessere Zukunft zu führen. Nach Florenz (1986), Bologna (2000) und Genua (2004) ist Matera bereits die vierte italienische Kulturhauptstadt Europas.

Mehr als 50 Kulturhauptstädte seit 30 Jahren

Die Europäische Union zeichnete seit 1985 mehr als 50 Städte mit dem Titel "Kulturhauptstadt" aus. In diesem Jahr sind es

das tschechische Pilsen

und

das belgische Mons

. Im kommenden Jahr sind Breslau in Polen und Donostia-San Sebastián in Spanien Europas Kulturhauptstädte. Im Jahr 2017 folgen Aarhus in Dänemark und Paphos auf Zypern; im Jahr 2018 Valletta auf Malta und Leeuwarden in den Niederlande. Kulturhauptstädte erhalten von der EU Fördermittel und präsentieren sich, ihre Region und ihr Land im Kulturhauptstadtjahr mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen. Ziel sei es, mit dem Kulturprogramm langfristig zur kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung der Stadt beizutragen, so die Europäische Kommission.

rey/ld (dpa,kna,European Commission)

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