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Kultur

Kulturerbestätten in Nepal wieder geöffnet

Bei dem verheerenden Erdbeben in Nepal starben fast 9000 Menschen. Auch für das reiche Kulturerbe des Landes war das Beben ein harter Schlag. Jetzt haben die Behörden die Welterbestätten wieder eröffnet.

Künstler in traditionellen Kostümen und Masken tanzten am Montag zur feierlichen Wiedereröffnung auf dem Durbar-Platz in Bhaktapur. Der Staat hat die Welterbestätten für Besucher freigegeben, um den Tourismus wieder anzukurbeln, die Haupteinnahmequelle Nepals. Die Plätze seien abgesichert, versicherte ein Regierungssprecher. Nur der Changu-Narayan-Tempel soll noch geschlossen bleiben. Auf dem Durbar-Platz ist auch eine Foto-Ausstellung mit 60 Bildern zu sehen, die die Stätten vor und nach dem Erdbeben zeigen.

Als am 25. April ein Erdbeben der Stärke 7,8 das Land im Himalaya erschütterte, stürzten in der Hauptstadt Kathmandu innerhalb weniger Sekunden zahlreiche Gebäude und Tempel ein, darunter UNESCO-Weltkulturerbestätten. Im Kathmandu-Tal gibt es insgesamt sieben; besonders schlimm wurden bei dem Beben die Durbar-Plätze in Kathmandu, Bhaktapur und Patan getroffen; dort wurden mindestens die Hälfte der Tempel zerstört.

Die Tourismusindustrie des Himalaya-Landes hofft, dass jetzt wieder mehr Besucher nach Nepal kommen. Nach dem verheerenden Beben hatten fast alle Touristen das Land verlassen. Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen will Nepal dabei helfen, alle Anlagen wieder aufzubauen.

suc/rb (dpa, Unesco)

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