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Kultur in der ehemaligen jüdischen Mädchenschule in Berlin - Euromaxx

Das renovierte Gebäude der ehemaligen jüdischen Mädchenschule in Berlin vereint jetzt internationale Kunst und Kulinarik an einem historischen Ort. Gerade hat der bekannte deutsche Kunsthändler Gerd Harry Lybke einen Ableger seiner Galerie "Eigen+Art" eröffnet.

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Hier treffen Architektur und Kulinarik auf Kunst: Die denkmalgeschützte ehemalige Jüdische Mädchenschule wurde 1927/28 erbaut und stand lange Zeit leer. Nach einer aufwendigen Renovierung eröffnete sie im Februar 2012 als Haus für Kunst und Esskultur neu. Der Standort: Der Berliner Stadtteil Mitte. Hier begann in den 1990er Jahren Berlins Galerien-Boom. Bis heute sind noch immer viele der wichtigsten Galerien der Stadt angesiedelt. Das Konzept, den historischen Ort mit einer Mischung aus Kunst und Kulinarischem neues Leben einzuhauchen, stammt von dem Berliner Galeristen Michael Fuchs. Auch seine eigene Galerie hat hier einen Platz gefunden - neben der bereits eröffneten "Camera Work Contemporary Gallery" und der renommierten "Eigen+Art". Der dahinter stehende Galerist Gerd Harry Lybke eröffnet seine dritte deutsche Dependance am 29. März. Zusätzlich zu seinen Hauptgalerien in Leipzig und Berlin möchte er dort hierzulande unbekannten, aber in Städten wie London oder New York bereits erfolgreichen Künstlern dem Berliner Publikum präsentieren. Publikumsmagnet soll neben "Eigen+Art" auch ein neues Restaurant der Macher des Berliner Szenelokals "Grill Royal" sein. Sie haben sich bei der Einrichtung ihres bereits eröffneten "Pauly Saal" vom goldenen Berlin der 20er und 30er Jahre inspirieren lassen. Außerdem bietet das Restaurant "The Kosher Classroom" koschere Kochkurse und wöchentliche Sabbatdinner an und liefert damit auch einen direkten Bezug zur Geschichte des Gebäudes. Jüdisches Fastfood bekommt man im koscheren Deli, der noch eröffnet werden soll.