1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Service

'Kultur des Waffenbesitzes'

Der Amoklauf in Virginia, der Mord an Christen in der Türkei sowie russische Fingerübungen in Sachen Demokratie: Dies sind einige Themen, die DW-WORLD-Leser in letzter Zeit bewegten.

default

Amoklauf in Virginia

Solange in den USA die Politiker sogar direkt nach diesem Massaker von einer "Kultur des Waffenbesitzes" sprechen, erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar. Alle anderen Äußerungen und Mitleidsbekundungen werden damit zur Heuchelei. (Hans Lauterfeld

Solange sogar der Head of State (Hr. Bush) vormacht, dass man Konflikte mit Waffengewalt löst und sich Ressourcen mit Waffengewalt aneignet, wie kann man dann die Bevölkerung deswegen verurteilen wenn Sie genauso handelt. In der Schweiz oder Kanada sind prozentual mindestens genauso viele Waffen in Privathand, doch gibt es diese Problematik wie in den USA nicht. (Tino Spiegler)

Wenn man als Mitteleuropäer zwanzig Jahre in der Nähe der USA lebt und sieht, wie die dortigen Bewohner ihr Leben führen, wird einem klar: So etwas würde n i e in einem zivilisierten Land geschehen! (Hans-Dieter Jobst,)

Was ist das für eine Gesellschaft, in der jeder, dem ich begegne, plötzlich eine Schusswaffe ziehen könnte? Da fühle ich mich in Deutschland doch wesentlich sicherer. Um Gewalt gerade an Bildungsstätten wie Schulen und Universitäten entgegenzuwirken, ist es natürlich nicht einfach damit getan, die Waffengesetze zu ändern. Was tun wir angesichts von Orientierungslosigkeit, Wut, Verzweiflung und ähnlichen Gefühlen unter jungen Menschen? (Oliver Stegen)


Mord an Christen in der Türkei

Frage an die Türken .... sollen die Deutschen es mit den Muslimen auch so machen, wie es in der Türkei geschehen ist ??? Mal schauen, wenn in Deutschland Muslime wegen Ihres Glaubens getötet würden, wie die muslimischen Fanatiker reagieren würden. Es ist eine Schande für die Türkei. Aber bei so einem Ministerpräsidenten wie Erdogan ist es ja auch kein Wunder. Er ist ja nicht Herr im eigenen Land. Er pflegt lieber Freundschaften mit Ländern wie Iran und Irak, als sich dem Westen zuzuwenden. Herr Erdogan, lassen Sie bitte die Türkei Türkei sein. In Europa brauchen wie keine religiös ausgerichteten Mörder und Fanatiker. (S. Nowack)

Morde an Christen wie in diesem Fall macht offenbar, dass in der Türkei ein Klima herrscht das Fanatiker hervor bringt - die meinen, sie müssen ihren Glauben und das Land vor Nicht-Muslimen schützen, indem sie auf grausamste Weise morden. Ein EU Beitritt würde eher mehr solcher Taten bringen und nicht weniger. Es ist nicht akzeptabel solch ein Land aufzunehmen. (Lill-Karin Bryant)

Ja, die Türkei soll trotz dieses "Angriff auf die Christlichen" der EU beitreten. (Anna Klaus)


Russlands Demokratie

Wenn eine Demonstration trotz Absage durchgeführt wird, statt diese Entscheidung vor Gericht anzufechten, dann macht man sich und Mitdemonstrierende strafbar. Zwar ist die polizeiliche Brutalität nicht zu entschuldigen, aber die Maßnahme gesetzlich und durchaus korrekt. (Waldemar Windholz)

Was in Russland bei Demonstrationen passierte, zeugt nicht von einer vollkommenen Demokratie. Die Regierung in Russland hat noch viel Nachholbedarf. Das will nicht heißen, dass dieses Land in den letzten 10 Jahren nicht in diese Richtung Fortschritte gemacht hat. Es braucht leider in einem so großen Land wo die Demokratisierung eingeführt wird manchmal eine starke Hand. Immer noch der bessere Weg als der im Irak oder in Afghanistan wo der Westen nach seiner Vorstellung demokratisiert! (Walter Krauer)

Ich nehme an, am Vorabend vor dem Protestmarsch in Moskau, währen dessen und nach ihm wurden viele Netseiten der oppositionellen Parteien, Persönlichkeiten und Bewegungen vorläufig blockiert. Das ist Unverschämtheit und Verfassungsbruch. Das darf man als Bürger nicht mehr dulden. Man muss dagegen kämpfen! (Elena Filippova)

Dieses Verhalten zeigt nur an, dass es mit der Demokratie in Russland sehr fehlt. Schliesslich fällt das auch auf Herrn Putin selbst zurück, denn der kann offenbar mit der Opposition nicht richtig umgehen, wie sich das für den Staatschef einer Demokratie gehört. Andersdenkende gehören wegen ihrer Haltung jedenfalls keineswegs ins Gefängnis! (Thomas Hofer)


Oettinger auf dem Rückzug

Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie sich Damen und Herren vom Schlag Oettingers selbst freisprechen. Entschuldigen kann den Täter nur das Opfer, niemals er selbst. Er kann allenfalls um Entschuldigung oder Verzeihung bitten, allerdings ohne Erfüllungsanspruch. "Ich entschuldige mich ..." ist eine völlig sinnentleerte Floskel mit absolutem Selbstbezug, die den Verunglimpften völlig außen vor lässt, und damit die Sache, genau betrachtet, noch verschlimmert. (Antony Arendt)


Wahlen in Nigeria

Die Demokratie in Nigeria ist noch sehr jung und die Probleme des Landes vor allem durch die gewaltige Korruption der Ölförderfirmen wie Shell und der Mächtigen des Landes machen den ersten demokratischen Wechsel an der Spitze des Staates äußerst schwierig. Dazu kommt, dass die EU nicht wirklich an der positiven Entwicklung des Landes interessiert ist. (Franz Scheuerle)

  • Datum 21.04.2007
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/AHRv
  • Datum 21.04.2007
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/AHRv