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Kultur

Kultobjekt Trenchcoat

Humphrey Bogart trug ihn in der legendären Abschiedsszene von "Casablanca“, TV-Kommissar Columbo verfolgte in einem äußerst zerknitterten Exemplar Gangster und die Traditionsfirma Burberry bietet ihn sogar für Hunde an.

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Bogart machte den Trenchcoat berühmt

Die Vielseitigkeit des Trenchcoats ist unumstritten. Jetzt feiert der Klassiker nach mehrjähriger Pause sein Comeback und präsentiert sich mehr denn je salonfähig. In der aktuellen Wintersaison hängt er in den "Mode-Tempeln" zwischen Düsseldorf, München und Hamburg in den unterschiedlichsten Variationen: mal mit traditionellem Karo-Futter, mal mit edler Pelz-Innenausstattung.

"Trenchcoat: engl. Schützengrabenmantel, Wettermantel aus Kammgarn, zweireihig mit Schulterklappen und Gürtel", lautet die nüchterne Beschreibung im Lexikon. Der "Trench" - zu deutsch Graben - hat eine lange, bewegte Geschichte. Im Ersten Weltkrieg diente er den englischen Soldaten als Uniformmantel. Seine Imprägnierung bot ihnen einen besseren Schutz gegen Regen als herkömmliche Mäntel. Die Ösen und Karabinerhaken, die heute nur noch modische Zierde sind, waren damals zur Befestigung von Feldflaschen, Spaten und Patronentaschen gedacht. Die Schulterklappen boten Feldstecher-Riemen Halt. Galt der Trenchcoat auch im Zweiten Weltkrieg noch als Militärmantel, so hat er inzwischen seinen Siegeszug in fast alle Kleiderschränke angetreten und ist beliebt als Allwettermantel für das ganze Jahr und für jeden Geldbeutel.

Revival des "Regenmantels"

"Kate Moss hat den Chic der 60er Jahre wieder attraktiv gemacht", berichtet die Sprecherin der Düsseldorfer Modemesse Igedo, Margit Jandali. Nach einer vor drei Jahren gestarteten Werbe-Kampagne mit dem Top-Modell habe der Trenchcoat deutlich an Beliebtheit zugelegt. "Der Trenchcoat ist wieder ein unentbehrlicher Partner für den Business-Look und förmliche Kleidung", weiß die Mode-Expertin.

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