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Digitales Leben

Kultobjekt: Apple Watch

Erst darf nur geschaut werden: Im Laden kann das neue Kultobjekt des Computerriesen Apple anprobiert werden, geliefert wird die smarte Uhr jedoch erst in zwei Wochen - im Netz wird fleißig diskutiert.

Zum Auftakt der Vermarktung der neuen

Apple Watch

(10.04.2015) drängelten die Fans nicht auf dem Bürgersteig vor den Stores, sondern im Netz. Nach nur wenigen Minuten war die Computeruhr in den Online-Shops ausverkauft - obwohl jeder Nutzer nur maximal zwei Uhren bestellen darf. Die Warteschlangen vor den Geschäften blieben aus. Vor dem Apple-Store in Berlin stellten sich morgens lediglich 30 Kunden an, um die neue Smartwatch schon mal auszuprobieren.

Apple Watch Japan

Apple-Fans in Japan vor einer Filiale in Tokio

Lange Wartezeiten

Apple hatte seine Kunden gezielt dazu angehalten, die

Computeruhr

im Internet zu bestellen. Doch wer erst am Vormittag bestellte, wurde auf ein Lieferdatum "in vier bis sechs Wochen" oder sogar auf den Juni vertröstet. Die Netzgemeinde ist in Aufruhr:

Die Auslieferung der ersten Bestellungen für das neue Kultobjekt startet in zwei Wochen (24.4.2015). Manche User, die vorerst leer ausgingen, wollen nicht so lange warten und behelfen sich anders: Sie kreierten ihre eigene "Apfeluhr".

Die Apple Watch funktioniert in Verbindung mit dem iPhone von Apple. Nutzer können auf dem quadratischen Display der Uhr unter anderem E-Mails abfragen oder auf Straßenkarten nach dem Weg suchen und sie können telefonieren, Nachrichten lesen und Musik hören. Mit dem Bezahldienst Apple Pay wird die Computeruhr zu einer Art elektronischer Geldbörse. Ein weiteres Element sind Gesundheits- und Fitnessanwendungen, die beispielsweise den Puls messen können.

Erste Testberichte

Im Netz finden sich auch schon erste Testberichte: "Im ersten Hands-On macht Apples erste Smartwatch einen tollen Eindruck. Denn die Apple Watch vereint den Schick herkömmlicher Uhren mit einer ausgefeilten Technik und tollen Funktionen", schreibt Focus Online. Auch "Spiegel Online" gibt der Uhr ein gutes Feedback: "Die Eingewöhnung an das neue System kann ein paar Tage dauern, zeigt dann aber seine Logik und funktioniert schnell und problemlos." Jedoch könnte die Akkulaufzeit besser sein: "Teilweise zeigte mir das Gerät abends noch 75 Prozent Akkukapazität an. Das ändert sich aber drastisch, sobald ich die Watch intensiver benutzte." Kritik gibt es auch im Netz:

Die Apple Watch wird in drei Produktfamilien angeboten. Das Einsteiger-Modell "Watch Sport" aus Aluminium kostet zwischen 400 und 450 Euro. Die Modellreihe "Watch" aus Edelstahl ist zwischen 650 und 1250 Euro zu haben. Für die goldene "Watch Edition" verlangt Apple zwischen 11 000 und 18 000 Euro. Die teuersten Modelle werden allerdings erst ab Juni ausgeliefert.

az/hm (dpa/afp/twitter)

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