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Lernerporträts

Kuanyu aus Taiwan

Kuanyu bechert gern mal mit Deutschen ein Bier, glaubt es aber nicht, dass man von zu viel Bier keinen Kater bekommt. Schön an Deutsch findet er Komposita, verwirrend Verben mit Präfixen. Wer die Wahl hat, hat die Qual!

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Kuanyu aus Taiwan

Name: Kuanyu

Land: Taiwan

Geburtsjahr: 1990

Ich lerne Deutsch, weil …
meine Leidenschaft für Sprachen sehr groß ist, besonders für Sprachen, die in Taiwan nur wenige sprechen. Und später im Beruf sind gute Deutschkenntnisse sicher auch von Vorteil.

Mein erster Tag in Deutschland war …
in Dresden und einfach eine Katastrophe – wegen der Sprache. Ich habe fast kein Wort kapiert, als man am Empfang der Jugendherberge mit mir gesprochen hat. Dabei hatte ich schon länger Deutsch gelernt.

Das ist für mich typisch deutsch:
Ein Bier am Feierabend zur Entspanung zu trinken. Ich treffe mich gern mal mit einem Deutschen auf ein Bier. Interessant finde ich aber, dass viele Deutsche behaupten, vom Biertrinken nicht besoffen zu werden. Am nächsten Tag haben sie aber doch einen Kater!

Was ist in Deutschland so wie in meiner Heimat:
Die Wurst gehört in beiden Ländern zur Esskultur, auch wenn es in Deutschland enorm viele Sorten gibt und in Taiwan vielleicht nur zwei.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In Berlin, denn man merkt, dass dort auch viele Künstler leben und arbeiten. Außerdem gibt es ein interessantes Nachtleben.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Warum man redensartlich „nur Bahnhof versteht“, wenn man nichts kapiert.

Mein deutsches Lieblingswort:
Antibabypille, weil es so einfach, so direkt und gleichzeitig auch so deutlich ist. Man versteht sofort, was damit gemeint ist – ohne im Wörterbuch nachschlagen zu müssen.

Welche deutschen Wörter ich immer verwechsele:
„Unterbrechen“ und „abbrechen“. Diese Präfixe sind ein schöner Teil der deutschen Sprache, bringen mich manchmal aber auch durcheinander.

Mein liebstes deutsches Sprichwort:
Wer die Wahl hat, hat die Qual.“ Es ist so kurz, dass ich es gut behalten kann – und melodisch, weil es sich reimt.

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
Ich möchte in Berlin eine Jugendherberge im asiatischen Stil eröffnen und dabei noch genug Zeit haben, um mein Wissen über deutsche Literatur zu erweitern.

Mein Tipp für andere Deutschlerner:
Nur nicht aufgeben, finde deine Methode, die dir persönlich beim Deutschlernen am besten passt! Jeder Deutschlernende steht mal auf dem Schlauch!

Das würde ich von einer/einem Deutschen gern wissen:
Ist es wirklich in Deutschland ein Trend, Chinesisch zu lernen – und warum?

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