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Eishockey

Krupp in Hall of Fame berufen

Große Ehre für Eishockeytrainer Uwe Krupp: Der zweimalige Stanley-Cup-Gewinner und ehemalige Bundestrainer wird als 13. Deutscher in die Ruhmeshalle des Weltverbandes IIHF aufgenommen.

Uwe Krupp war als aktiver Spieler einer der besten und erfolgreichsten deutschen Eishockeyspieler - dieser Fakt wird nun noch einmal deutlich unterstrichen. Krupp, 1965 in Köln geboren, spielte zwischen 1986 und 2002 für insgesamt sechs verschiedene Klubs in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL. Nun wird er gemeinsam mit Größen wie den früheren NHL-Stars Joe Sakic aus den USA und Finnlands Eishockey-Legende Teemu Selanne in die Hall of Fame des Eishockey-Weltverbandes IIHF berufen. Die offizielle Zeremonie erfolgt am 21. Mai, dem Schlusstag der WM 2017, in Köln.

Krupp machte in seiner NHL-Karriere 810 Spiele und sammelte dabei 310 Scorerpunkte. Sein wichtigtes Tor erzielte der Verteidiger 1996 in der Verlängerung des vierten Finalspiels zwischen den Colorado Avalanche und den Florida Panthers. Der sogenannte "Sudden Death" bedeutete den Meistertitel für Krupp und die Avalanche. Krupp war damit erster deutscher Stanley-Cup-Gewinner. 2002 wiederholte er den Titelgewinn mit den Detroit Red Wings.

Von 2005 bis 2010 war Krupp Bundestrainer, bei der Heim-WM 2010 führte er die Auswahl des Deutschen-Eishockey Bundes (DEB) auf Platz vier. Anschließend coachte er seinen Heimatverein, die Kölner Haie. Derzeit ist er Trainer des DEL-Teams Eisbären Berlin.

asz (sid, dpa)

 

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