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Sport

Kristallwelten im Sommer: Die EM-Stadt Innsbruck

Innsbruck in Tirol war bereits zwei Mal Schauplatz Olympischer Winterspiele. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Goldene Dachl, ein Prunk-Erker. Im Juni werden in Innsbruck drei EM-Spiele ausgetragen.

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Die Innbrucker Hofkirche mit dem Grabmal des Kaisers Maximilians I.

"Welcome to Tyrol" heißt es im EM-Song Innsbrucks, der Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirols. Das gilt nicht nur für die Teams aus Russland, Schweden und Spanien, die hier im Juni inmitten der Alpen zu Gast sein werden, sondern für alle Besucher der ehemaligen Residenzstadt. Innsbruck zählt rund 130.000 Einwohner und nennt sich Tourismusmetropole, wie Martin Schnitzer, Geschäftsführer des Organisationskomitees, verdeutlicht: "Wir haben ja 40 Millionen Nächtigungen im Jahr. Und wir sind eines der touristischen Hochburgen in Europa."

Innsbrucks Wahrzeichen: "Das Goldene Dachl"

Innsbruck Stadtansicht

Der Blick auf das Goldene Dachl: Pflichtnummer für Innsbruck-Besucher

Wahrzeichen ist das Goldene Dachl, ein mit Kupferschindeln bedeckter Prunk-Erker. In der Altstadt sind zudem 800 Jahre Geschichte fühlbar und alle wichtigen Epochen über Gotik, Barock und Renaissance verankert. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört auch die Hofburg. Im Winter kommen vor allem Skisportler auf ihre Kosten. Im Angebot sind gleich neun nahegelegene Skigebiete und 280 Pistenkilometer.

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Nur wenige Autominuten von Innsbruck entfernt, in Wattens, ist es ein weiteres touristisches Highlight zu bestaunen: Die Swarovski Kristallwelten, die Künstler André Heller beschreibt: "Es ist eine Art Schule des Staunens für Alte und Junge, für Arbeiter und Intellektuelle, für Ausländer und Inländer. Es ist eine Mischung aus einem Museum, einem Spielplatz, einem Juweliergeschäft, einem Park, einem Restaurant, einem surrealen Installationsgelände." André Heller schuf mit Künstlern wie Brian Eno dieses einzigartige Labyrinth aus glitzernden Wunderkammern: "Das funktioniert offenbar in der Summe so, dass es Österreichs zweitgrößte Touristenattraktion nach dem Schloss Schönbrunn geworden ist", meint Heller.

Public Viewing an der Bergisel-Schanze

Bergisel-Schanze in Innsbruck

Blick über die Innsbrucker Altstadt mit der Bergisel-Schanze im Hintergrund

Markant im Innsbrucker Stadtbild ist die Skisprungschanze. Die Bergisel-Arena ist Austragungsort der Internationalen Vierschanzen-Tournee und Open-Air-Bühne. 2002 wurde die Anlage nach Plänen der Star-Architektin Zaha Hadid neu eingeweiht, und sie entwickelte sich neben dem Goldenen Dachl zu einem zweiten Wahrzeichen Innsbrucks. Von der Bergisel-Schanze haben Besucher eine beeindruckende Sicht auf die Stadt. Und zur EURO wird es dort, so OK-Geschäftsführer Martin Schnitzer, Public Viewing geben: "Wir haben in dieser kesselförmigen Arena, in dieser Amphitheater ähnlichen Anordnung eine 84 Quadratmeter große Leinwand für 15.000 bis 20.000 Zuschauer."

Mit der Seilbahn vom Zentrum auf die Berge

Innsbruck Tivoli Stadion

Das neue Tivoli-Stadion

Nicht nur mit der Bergisel-Arena hat sich die Architektin Zaha Hadid in Innsbruck verewigt, sondern auch mit dem Bau einer neuen Standseilbahn rauf in alpines Gelände. Nur 20 Minuten dauert die Fahrt mit der Hungerburgbahn vom Stadtzentrum zur Seegrube auf 2000 Meter Höhe. Speziell VIP-Gäste können dort während der EM das Alpenpanorama genießen und gleichzeitig alle Spiele auf einer Großbildleinwand sehen. Für den eher normalen Fußball-Anhänger soll die Innenstadt mit der Maria-Theresien-Straße in eine Fanmeile verwandelt werden. Geboten werden Markt- und Gastronomiestände sowie kleinere Bühnen.

Der Titelverteidiger im neuen Tivoli-Stadion

Gespielt wird im Juni im Stadion "Tivoli NEU". Die multifunktionale Arena des FC Wacker Innsbruck wurde modernisiert und auf 30.000 Plätze erweitert. Und zur Euro wird dann sicherlich überall in Innsbruck und Tirol der Song "Welcome to Tyrol" zu hören sein.

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