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Krise in Kairo - was tun ägyptische Unternehmen in Deutschland?

Seit Tagen tobt auf den Straßen Kairos und anderer Städte in Ägypten die Gewalt. Der blutige Kampf um die politische Macht schockiert auch die ägyptischen Unternehmer in Deutschland. Sie machen sich Sorgen um ihre Familien und Freunde. Und das Chaos hat unmittelbare Auswirkungen auf ihr Geschäft.

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Wie zum Beispiel Hany Al-Talawy, der Chef eines Lebensmittel-Großhandels in der Nähe von Stuttgart. Er importiert rund ein Drittel seines Gemüses aus Ägypten und liefert es an arabische Supermärkte und Restaurants in ganz Süddeutschland und in die Schweiz. Im Moment geht allerdings gar nichts. Mit bis zu sechs Wochen Verspätung kommt die Ware bei ihm an. Seine Kunden muss er vertrösten. Aus Angst vor Raubüberfällen, machen die Fahrer vor Ort nur wenige Touren von den Anbaugebieten zum Hafen. Er will jetzt auf Importe aus dem Libanon, Jordanien oder Marokko ausweichen. Die Situation in Ägypten zu sehen, ist eine Katastrophe, findet er. So ähnlich denkt auch Ibrahim Samak. Der Unternehmer baut Solaranlagen in Deutschland und Ägypten. Auch er hofft, dass sich die Lage bald wieder stabilisiert. Sonst wäre die Folgen für die ägyptische Wirtschaft fatal. Claudia Laszcak berichtet.