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Wirtschaft

Kriminalbeamte fordern Datenspeicherung

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hat mit Blick auf die Bespitzelungsaffäre bei der Telekom vorgeschlagen, die Verbindungsdaten sämtlicher Telefonkunden in einer zentralen Datei unter Aufsicht des Datenschutzbeauftragten zu speichern. Der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstagausgabe): "Die Telekom-Affäre ist eine Riesenchance für den Datenschutz, die wir nutzen müssen." Es sei offensichtlich, dass sensible Kundendaten bei privaten Unternehmen "mehr als schlecht aufgehoben sind". Sämtliche Verbindungsdaten sollten künftig in einem Sicherheits-Center unter Aufsicht von Datenschützern hinterlegt werden. Darauf könnten dann sowohl Unternehmen zu Abrechnungszwecken als auch der Staat zur Strafverfolgung streng kontrolliert zugreifen.