Kreuzfahrt-Landausflug endet tödlich | Aktuell Amerika | DW | 19.12.2017
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Mexiko

Kreuzfahrt-Landausflug endet tödlich

Sie waren unterwegs in Mexiko zu einer archäologischen Maya-Stätte, dann kam ihr Bus plötzlich von der Fahrbahn ab - mit dramatischen Folgen. Etliche Touristen überlebten das Unglück nicht.

Bei einem Busunfall während eines Kreuzfahrt-Landausflugs sind an der mexikanischen Karibikküste zwölf Urlauber ums Leben gekommen. Weitere 18 Menschen wurden verletzt, als der Bus im Bundesstaat Quintana Roo von der Fahrbahn abkam und umkippte, wie die Tourismusbehörden mitteilten.

Nach Angaben des Unternehmens Costa Maya befanden sich in dem Bus Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs des Veranstalters Royal Caribbean, das im Hafen von Mahahual an der Riviera Maya festgemacht hatte. Sie wollten die 70 Kilometer entfernte archäologische Stätte von Chacchobén besuchen. Die Busreisenden stammten aus den USA, Schweden, Italien und Brasilien, heißt es.

Fahrer auf der Flucht

Die Ursache des Unglücks ist unklar. Auf der weitgehend geraden Strecke soll wenig Verkehr geherrscht haben. Der Busfahrer floh vom Unfallort, wie die Zeitung "Excelsior" in Erfahrung brachte.

Quintana Roo auf der Halbinsel Yucatán, auf der auch der beliebte Badeort Cancún liegt, ist der von ausländischen Touristen am meisten besuchte mexikanische Bundesstaat. Mahahual liegt gut 300 Kilometer südlich von Cancún.

wa/jj (afp, dpa)