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Ostmitteleuropa

Kontroverse um ungarischen Soldatenfriedhof in Russland

Budapest, 31.1.2003, PESTER LLOYD, deutsch

Anlässlich der 60. Wiederkehr der Vernichtung der 2. ungarischen Armee am Don reisten Delegationen nach Russland, um die Gräber der nahezu 140.000 Gefallenen zu besuchen. Das war zwar möglich, doch ist der zentrale ungarische Soldatenfriedhof, nahe Woronesch, offiziell noch immer nicht eröffnet. Mit Hilfe ungarischer Gelder wurde der zentrale Friedhof in der Region errichtet, in der die meisten Ungarn den Tod fanden. Die Arbeiten regelte ein Regierungsabkommen, das die gegenseitige Pflege der Soldatengräber vorsieht. Während jedoch die Moskauer Zentralstellen ihren Verpflichtungen nachkamen, hat der Gouverneur der Region die Eröffnung des Friedhofs verboten. Nach Berichten wird es dort als Beleidigung empfunden, dass die einstigen Angreifer einen schönen und ordentlichen Friedhof erhielten, sich jedoch die russischen Soldatenfriedhöfe dort – aus Geldmangel – in desolatem Zustand befinden. (fp)

  • Datum 31.01.2003
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