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Nahost

Kontroverse Kunst: Ariel Scharon als Installation

Ein junger Palästinenser steht in einer Gruppe betender Muslima an der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem (Foto: AP)


Eine lebensechte Skulptur des seit Jahren im Koma liegenden früheren israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon sorgt in Israel für Aufsehen. Die Installation des Künstlers Noam Braslavasky in einer Galerie in Tel Aviv zeigt eine Wachsfigur des 82-Jährigen im Krankenhausbett. Scharon befindet sich seit einem Schlaganfall im Januar 2006 im Koma und wird in einem Krankenhaus künstlich am Leben gehalten. Ein Abgeordneter seiner Kadima-Partei bezeichnete die Ausstellung als "widerlichen Voyeurismus". Der Künstler hingegen erklärte, die Skulptur sei eine "Allegorie auf den labilen Zustand der Existenz Israels zwischen Himmel und Erde". (ina/ap/dpa)