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Wirtschaft

Konjunkturdaten und Allianz helfen DAX nach oben

Trotz Karneval gab es am Donnerstag in Frankfurt einen recht lebhaften Handel, und die Talfahrt der vergangenen drei Handelstage scheint gestoppt zu sein.

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Am Vormittag wurden zwar noch einmal neue Tiefstände von 4733 Punkten getestet, doch dann ging es bergauf, nachdem das Finanzministerium überraschend stark gestiegene Auftragseingänge für den Monat Dezember gemeldet hat. Sie sind um fünf Prozent gestiegen - Analysten hatten mit 0,1 Prozent gerechnet. Der DAX schloss bei 4862 - ein Plus von 58 Punkten oder 1,2 Prozent, und der Nemax 50 Index am Neuen Markt konnte sich ebenfalls erholen, hier betrug das Minus zum Schluss nur noch einen Punkt auf 1055,88 Zähler.

Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, die Leitzinsen unverändert zu lassen, blieb ohne Einfluss auf die Aktienmärkte. EZB-Präsident Wim Duisenberg sagte, die Preisstabilität in der Euro-Zone sei derzeit nicht gefährdet, das geltende Zinsniveau sei unverändert angemessen, um auch mittelfristig Preisstabilität zu gewährleisten. Auch die Ankündigung Duisenbergs, Mitte 2003 zurückzutreten, ließ die Märkte unbeeindruckt.

Vor allem die Allianz zog nach der Vorlage von Zahlen den DAX nach oben. Der Konzern hat zwar seine Gewinnprognosen von 2,7 Milliarden Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr um eine glatte Milliarde verfehlt, die Anleger aber mit der Aussicht auf einen Gewinnsprung im laufenden Jahr versöhnt, die Allianz-Aktie machte ihre Vortagesverluste mit plus 6,6 Prozent wieder wett und zog auch die Münchener Rück mit 5,5 Prozent nach oben.

Auch Technologiewerte konnten sich von den Verlusten der Vortage etwas erholen, Infineon steigen um 3,9, Epcos um 1,3 und Siemens um 3,1 Prozent. Die Telekom profitierte von guten Zahlen des Konkurrenten British Telecom und legte 1,8 Prozent zu.

Rentenmarkt

Am Rentenmarkt verlor der Bund-Future 0,5 Prozent auf 107,90 Punkte. Der Rentenmarkt-Index Rex gab um 0,62 Prozent auf 112,85 Zähler nach. Die Umlaufrendite betrug 4,71 Prozent, vier Stellen höher als am Mittwoch.

Euro

Der Euro notierte unverändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs erneut bei 0,8664 US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 1,1542 Euro.

Hier die Schlusskurse der 30 deutschen Standardwerte - diese wie auch alle anderen Angaben ohne Gewähr:

DAX-Werte/Kurs/Veränderung

adidas-Salomon 78,23 (+ 0,43)

Allianz 250,39 (+ 15,85)

BASF 42,91 (- 0,59)

Bayer 34,80 (- 0,48)

HypoVereinsbank 32,90 (+ 0,15)

BMW 40,04 (- 0,31)

Commerzbank 18,36 (- 0,10)

DaimlerChrysler 42,38 (- 0,43)

Degussa 31,58 (+ 0,15)

Deutsche Bank 68,36 (+ 1,67)

Deutsche Post 14,87 (- 0,20)

Deutsche Telekom 15,50 (+ 0,20)

E.ON AG 58,61 (- 0,63)

EPCOS 44,00 (+ 0,57)

Fresenius Med. Care 67,25 (- 0,75)

Henkel 63,26 (- 1,35)

Infineon Techno 24,00 (+ 0,90)

Linde 50,16 (- 0,29)

Lufthansa 16,68 (+ 0,31)

MAN 25,75 (+ 0,50)

Metro 39,15 (+ 0,50)

MLP 62,50 (+ 1,61)

Münchener Rück 268,00 (+ 14,00)

Preussag 32,06 (- 0,24)

RWE 42,85 (- 0,20)

SAP 154,40 (- 0,75)

Schering 64,52 (- 1,75)

Siemens 65,55 (+ 1,94)

ThyssenKrupp 16,39 (+ 0,04)

VW 51,39 (- 0,97)

Die Referenzkurse der wichtigsten Devisen, ermittelt von der Europäischen Zentralbank: Ein Euro kostete am Donnerstag unverändert 86,64 amerikanische Cent oder 61,49 britische Pence oder 115,74 japanische Yen. Und, das 1. Goldfixing in London ergab 300 Dollar und 35 Cent.

  • Datum 07.02.2002
  • Autorin/Autor Rolf Wenkel
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1psK
  • Datum 07.02.2002
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