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Geschichte

Kompositionspreis, Bobs und Global Media Forum

Die Bobs sind der erste internationale Weblog-Award weltweit. Das Deutsche Welle Global Media Forum hat sich als interdisziplinärer Kongress in Bonn etabliert.

Global Media Forum 2012, Plenarsaal Fotograf/Datum: Cornelia Danetzki, 2012 Aufnahmeort: WCCB, Bonn Bildrechte: Cornelia Danetzki, alle Rechte bei der DW.

Global Media Forum 2012

2000 / Aufgabenplanung

Mit Beginn der Sommerzeit Ende März startet die DW ein zunächst 15-minütiges Radioprogramm auf Ukrainisch. Und bietet den 52 Millionen Einwohnern im zweitgrößten Flächenstaat Europas eine Alternative zu den einheimischen Medien. Zehn Partnerstationen erklären sich bereit, das Programm zu übernehmen. Die DW hat trotz massiver Budgetkürzungen an der Realisierung des schon 1993 geplanten Projektes festgehalten. 

2001 / Kompositionspreis, Beethovenfest

In jedem Herbst vergibt die Deutsche Welle jetzt beim Beethovenfest Bonn einen Preis an herausragende Komponisten aus einer ausgewählten Weltregion. Ausgezeichnet werden Komponisten, die in ihren Werken kreativ mit den Einflüssen ihrer heimischen Musikkultur und der abendländisch geprägten Musiksprache umgehen. Die Auftragskomposition soll ein neues Werk schaffen, das beim Beethovenfest uraufgeführt wird. Dotiert ist der Preis mit 5.000 Euro. Erster Preisträger ist 2001 der ukrainische Komponist Sergej Pilyutikov. In den folgenden Jahren geht die Auszeichnung an Özkan Manav (Türkei), Teimuraz Bakuradze (Georgien), 

2002 / Neue Fernsehaktivitäten

Die DW baut ihre TV-Aktivitäten deutlich aus. In der Folge der Anschläge auf das World Trade Center vom 11. September 2001 sendet sie seit Mai 2002 täglich ein zweistündiges Fernsehprogramm auf Dari und Paschtu für Afghanistan. Zum ersten Mal wird nun auch ein Fernsehprogramm speziell für eine Krisenregion produziert. Im August öffnet die DW ein TV-Fenster für die arabische Welt. Drei Stunden täglich werden deutsche TV-Sendungen und TransTel-Programme arabisch untertitelt bzw. synchronisiert und via Kairo über den Satelliten Nilesat ausgestrahlt.

„Sehen, was Deutschland sieht“ – mit diesem Slogan geht Anfang April GERMAN TV in den USA als 24-stündiges Vollprogramm an den Start. Veranstalter des deutschsprachigen Pay-TV-Kanals sind DW, ARD-Landesrundfunkanstalten und ZDF.

2003 / 50. Geburtstag

Mit einem großen Festakt in Bonn mit Bundespräsident Johannes Rau und zahlreichen Ehrengästen feiert die Deutsche Welle ihr 50-jähriges Bestehen und den Einzug in das neue Funkhaus in Bonn, den Schürmann-Bau.

2004 / DW-Gesetz

Seit der ersten Auflage am 29. November 1960 wird die gesetzliche Grundlage für die DW immer wieder den neuen Anforderungen angepasst. Nach der Wiedervereinigung und der damit verbundenen Neuordnung der Rundfunklandschaft in Deutschland wird das DW-Gesetz überarbeitet und am 16. Dezember 1997 verabschiedet. Erstmals wird jetzt auch Werbung in den DW-Programmen zugelassen. Die vorerst letzte Novelle beschließt der Bundestag am 28. Oktober 2004. Das Gesetz wird den veränderten medienpolitischen Rahmenbedingungen angepasst und das Aufgabenprofil des Auslandsrundfunks modernisiert. Wegen der politischen Entwicklungen, vor allem der EU-Osterweiterung und der stärkeren Rolle Deutschlands auf der internationalen Bühne, soll das Land künftig wirkungsvoller präsentiert werden. 

2004 / Best of Blogs-Award “The Bobs”

Die Bobs Awards zeichnen Webseiten in 14 Sprachen aus.

Die Bobs Awards zeichnen Webseiten in 14 Sprachen aus.

Unter dem Titel „The BOBs – Best Of The Blogs“ startet die DW am 17. September den weltweit ersten internationalen Weblog-Award – auf Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Russisch, Portugiesisch und Spanisch. Ziel der Initiative ist es, den offenen Diskurs im Sinne der Meinungsfreiheit über digitale Medien voranzutreiben und zu bereichern. Seitdem werden jedes Jahr Projekte ausgezeichnet, die weltweit für Vernetzung stehen, Transparenz schaffen und Internetnutzern über ihren eigenen Sprachraum hinaus Orientierung in der digitalen Welt geben. Unter www.thebobs.com können User auf der ganzen Welt ihre persönlichen Favoriten für die 34 Wettbewerbs-Kategorien vorschlagen. Die Gewinner werden durch eine internationale Jury und durch eine Online-Abstimmung gekürt. 2013 wurde The Bobs zum neunten Mal ausgeschrieben – in mittlerweile 14 Sprachen.

2008 / Global Media Forum

Vom 2. bis 4. Juni diskutieren auf Einladung der DW in Bonn 850 Journalisten, Politiker und Wissenschaftler aus 100 Ländern über die Bedeutung unabhängiger Medien und deren Beitrag zur Friedensstiftung und Konfliktprävention. Prominenteste Teilnehmerin des jährlichen Deutsche Welle Global Media Forum ist die iranische Menschenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi. Zuletzt beteiligen sich über 2.000 Gäste aus aller Welt an dem internationalen und interdisziplinären Kongress im World Conference Center Bonn (WCCB). Prominentester Redner ist Bundesaußenminister Guido Westerwelle. Vom 17. bis 19. Juni 2013 steht die Veranstaltung unter dem Thema: „Die Zukunft des Wachstums – Wirtschaft, Werte und die Medien“.

2009 / Gedenken an Mauerfall

Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls und zum 50. Jahrestag des Mauerbaus 2011 verwirklicht die DW zusammen mit der Stiftung Berliner Mauer ein einzigartiges Projekt: „EINGEMAUERT! Die innerdeutsche Grenze“. Die HDTV-Computeranimation der Sperranlagen in Berlin (Bernauer Straße) und an der innerdeutschen Grenze (Hötensleben, Sachsen-Anhalt) zeigt die bedrückende Realität der Grenzanlagen und beantwortet die Frage „Wie war die Mauer wirklich?“. Das weltweite Echo auf die Animation ist beeindruckend.

2009 / International Media Studies

„International Media Studies“, so der Titel des neuen Masterstudiengangs, den die DW am 10. September startet. Der viersemestrige, bilinguale Studiengang ist eine Kooperation von DW, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die ersten 22 Studierenden kommen aus 13 Ländern. Fast 700 Anfragen aus aller Welt erreichen die DW. Vier Jahre später ist das innovative Angebot eine etablierte Größe in der internationalen Medienbranche. Viele Absolventen der ersten Jahrgänge haben attraktive Posten in ihren Heimatländern antreten können.

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