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Wirtschaft

Kommission prüft Menschenrechtsverstöße von Mercedes-Benz

Die Untersuchungskommission zur Aufklärung möglicher Menschenrechtsverstöße von Mercedes-Benz-Managern in Argentinien soll ihren Abschlussbericht im Herbst 2003 vorlegen. Das geht aus dem Untersuchungsauftrag des Unternehmens an die Kommission unter Leitung des Völkerrechtlers Christian Tomuschat von der Humboldt-Universität Berlin hervor, der am Montag in Stuttgart veröffentlicht wurde. Die Kommission soll prüfen, ob Manager der damaligen Daimler-Benz-Tochter während der Militärdiktatur von 1976 bis 1978 die Adressen von 14 Betriebsräten und Gewerkschaftern weitergaben und damit deren Verschleppung und wahrscheinliche Ermordung begünstigten. Auch der Einfluss der Stuttgarter Konzernzentrale soll untersucht werden. Der DaimlerChrysler-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Erich Klemm begrüßte den Schritt. 'Ich kann nicht beurteilen, ob da etwas dran ist, aber man kann einen solchen Vorwurf nicht stehen lassen', sagte Klemm am Montag in Stuttgart.

  • Datum 28.10.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2mg0
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