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Global Ideas

Kolumbien will Personen und Güter grüner transportieren

Von vier auf sechs Räder umsteigen - in Bogotá sollen die Einwohner das Auto stehen lassen und den Bus nehmen. Mit Hilfe des Schnellbussystems “TransMilenio” soll der Verkehr so grüner werden.

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Projektziel: den Transportsektor in Kolumbien umweltfreundlicher gestalten
Projektgröße: Das Bussystem TransMilenio transportiert bis zu zwei Millionen Passagiere am Tag. Um auch den Güterverkehr zu entlasten, sollen ca. 90.000 alte LKW verschrottet werden.
Einsparpotenzial: Der Transportsektor in Kolumbien ist für ca. ein Drittel der gesamten CO2-Emissionen des Landes verantwortlich - ein Großteil der Klimagase entsteht im Bereich des Güterverkehrs.
Projektvolumen: Rund 1.500.000 € investiert die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) in das Beratungsprojekt "TRANSfer". Das Projekt unterstützt Kolumbien, Südafrika und Indonesien bei der Entwicklung eigener Klimastrategien im Transportwesen. In Bogotá ist als Ergebnis die Einführung der LKW-Abwrackprämie entstanden.

Das Schnellbus-Netz "TransMilenio" in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá gilt als Vorbild für viele Metropolen in Entwicklungsländern: Busspuren und Radwege statt Autostraßen, kostenfreie Zubringerbusse und unterirdische Radstationen sind fast so effektiv wie eine U-Bahn, kosten aber nur einen Bruchteil in der Umsetzung. Private Busunternehmen, die größtenteils mit alten "Dreckschleudern" fahren, bekommen Anreize, den Betrieb einzustellen, die Busfahrer arbeiten dann für TransMilenio. Auch im boomenden Güterverkehr versucht Kolumbien, durch eine Art Abwrackprämie die starke Belastung und den Anstieg der Emissionen einzudämmen.

Ein Film von Michael Altenhenne

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