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Sport

Kolumbien schreibt Geschichte

Kolumbien ist ins Viertelfinale eingezogen und kann sich bei einem Wunderknaben bedanken. Uruguay verabschiedet sich nach einem einfallslosen Auftritt von der WM.

James Rodriguez lässt Kolumbien jubeln. Der 22-jährige Offensivspieler macht seine Tore Nummer vier und fünf (28./50.) im Turnier und sorgt im Alleingang für den 2:0 (1:0) Sieg über Uruguay. Gut 74.000 Zuschauer im

Maracana-Stadion von Rio de Janeiro

erleben einen historischen Moment: Der Einzug ins Viertelfinale ist das beste Abschneiden in der Geschichte Kolumbiens. Am Freitag (04.07.2014/ 22 Uhr MESZ) wartet in Fortaleza Gastgeber und Rekordweltmeister

Brasilien

auf die Überraschungsmannschaft des Turniers.

Das Spiel begann verhalten, Kolumbien hatte mehr Spielanteile, prallte aber immer wieder am Abwehrblock Uruguays ab. Möglichkeiten waren lange Zeit Mangelware - bis Kolumbiens James (28.) zeigte, wozu er technisch fähig ist: Der Spieler des AS Monaco stand gut 20 Meter mit dem Rücken zum gegnerischen Tor, nahm eine Flanke mit der Brust an und jagte den Ball mit einem Drehschuss unter die Latte. James` Traumtor wirkte wie ein zarter Weckruf für den Gegner, Uruguay spielte nun mit etwas mehr Druck nach vorn. Der zweimalige Weltmeister steigerte sich, hatte aber keine zwingenden Chancen.

James zaubert sich an die Spitze

WM 2014 Achtelfinale Kolumbien Uruguay

James Rodriguez ist Kolumbiens Superstar

James zeigte dann im zweiten Durchgang, dass er sich auch im uruguayischen Strafraum wohlfühlte. Wie ein klassischer Mittelstürmer schob er eine Kopfballvorlage von Juan Cuadrado aus fünf Metern über die Linie (50.). Mit fünf Turniertreffern führt er nun die Torjägerliste an.

Alvaro Pereira trauert über das Ausscheiden Uruguays

Alvaro Pereira trauert über das Ausscheiden Uruguays

Ab der 60. Minute investierte Uruguay wieder mehr in die Offensive. Der Weltmeister von 1930 und 1950 versuchte vor allem durch Standartsituationen und Distanzschüsse den Rückstand zu verkürzen, blieb dabei aber ohne Erfolgserlebnis. Der

gesperrte Stürmerstar Luis Suarez

fehlte seinem Team deutlich.

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