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Quadriga

Kohl – Was bleibt vom Kanzler der Einheit?

Deutschland und Europa nehmen Abschied von Helmut Kohl. Doch wer hat die Deutungshoheit über sein politisches Vermächtnis? Darüber wird nun gestritten. Gäste: Ulrike Herrmann (taz), Markus Feldenkirchen (Spiegel), Werner Sonne (ARD)

Video ansehen 42:27

Moderation: Tina Gerhäusser

 

Unsere Gäste:

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftsredakteurin bei der linksalternativen Tageszeitung, taz. Sie sagt: "Kohl hat die Risiken stets unterschätzt - aber das war gut so. Deswegen gibt es jetzt die deutsche Einheit und den Euro."

 

 

 

Werner Sonne war bis zu seiner Pensionierung Korrespondent im ARD-Morgenmagazin und hat Helmut Kohl oft begleitet. Er  sagt: „Für die Geschichtsbücher bleibt der Staatsmann, der die deutsche Einheit entscheidend gestaltete und die Einigung Europas voran brachte. Unterhalb dieser hohen Schwelle jedoch bleibt das Bild eines Machtmenschen, der viele auch verletzte.“

 

Markus Feldenkirchen ist stellvertretender Leiter des Spiegel Hauptstadtbüros und hat einen Roman über die Generation der Kohl-Jugend geschrieben.
Er sagt: "Die problematische Persönlichkeit Helmut Kohls macht es schwer, seine politischen Verdienste angemessen zu würden – auch nach seinem Tod."