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Europa League

Knapper Sieg für SC Freiburg

Noch etwas schwerfällig kehrt der SC Freiburg auf die europäische Fußballbühne zurück. Im Qualifikationshinspiel der Europa League gegen den slowenischen Klub NK Domzale entscheidet Nils Petersen das Spiel.

Der SC Freiburg hat Kurs auf die Gruppenphase der Europa League genommen. Der Tabellensiebte der vergangenen Bundesliga-Saison besiegte am Donnerstag in der 3. Runde der Qualifikation vor 14.000 Zuschauern den slowenischen Pokalsieger NK Domzale mit 1:0 (1:0). Den Siegtreffer erzielte Nils Petersen in der 20. Minute. Mit dem Erfolg wahrte die Mannschaft von Trainer Christian Streich dreieinhalb Jahre nach dem letzten Europacup-Auftritt die Chance, über die Playoffs erneut in die Gruppenphase einzuziehen. Das Rückspiel wird am Donnerstag kommender Woche in Slowenien ausgetragen. "Es war ein sehr intensives Spiel. Wir haben noch etwas Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen", sagte Kapitän Mike Frantz. "Wir haben das ganz ordentlich gemacht. Aber wir haben auch gesehen, dass wir noch viel tun müssen."

Erst Tor, dann Elfmeter verschossen

Die Freiburger brauchten einige Minuten, um in die Partie zu finden. Die Gegner störten früh und spielten frech nach vorn. Nach einer Viertelstunde übernahm die Mannschaft von Trainer Streich das Kommando. Ein Schuss von Florian Niederlechner strich knapp am Tor vorbei (17.). Wenig später durften die Fans der Freiburger jubeln. Ein Volleyschuss von Christian Günter wurde abgefälscht und landet genau bei dem frei stehenden Nils Petersen. Der Stürmer zog aus sechs Metern ab, Domzales Torwart Dejan Milic konnte den Führungstreffer für Freiburg nicht verhindern (20.). Wenig später hatte Petersen die Riesenchance zum Doppelpack: Nach einem Foul an Niederlechner im Strafraum zeigte Schiedsrichter Anatolij Schabtschenko aus der Ukraine auf den Elfmeterpunkt, doch Petersen scheiterte am glänzend reagierenden Milic. 

Sportchef Saier: "Vernünftiger Auftritt"

Gegen Ende der ersten Halbzeit zog sich der Bundesligist unnötigerweise zurück. Die Slowenen durften ungestört kombinieren und kamen auch hin und wieder zum Torabschluss. In der zweiten Hälfte witterten die Gäste bei nun einsetzendem Regen ihre Chance, phasenweise schnürten sie die Freiburger in deren Hälfte regelrecht ein. Für Entlastung sorgte immer wieder Niederlechner, der neben Abwehrspieler Caglar Söyüncü der beste Freiburger war. In der 63. Minute hatte Amir Abrashi aus kurzer Entfernung den zweiten Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber an Domzales starkem Torwart Milic. "Ein 2:0 hätte uns sicher gut getan", sagte Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier im SWR. Insgesamt sei es aber ein "vernünftiger Auftritt" seines Teams gewesen, wenn man den frühen Zeitpunkt der Vorbereitung auf die Saison berücksichtige. 

 

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