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Knapper Lebensraum für den Kap-Papagei

Der Kap-Papagei ist ein seltener Gast in den Wäldern Südafrikas. Kaum 1000 Tiere gibt es noch. Tierschützer sorgen sich um deren Wohl, bauen Nester, erforschen Krankheiten und beraten die Regierung bei Schutzkonzepten.

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Projektziel: 1. Schutz der freilebenden Kappapageien, Aufforstung lebensnotwendiger Wälder (Cape Parrot Project) und 2. Etablierung eines Klimaprogramms zur Unterstützung des Südafrikanischen Umweltamtes (IKI)
Projektumsetzung: 1. Pflegestation für erkrankte Papageien, Pflanzung von 1 Million indigener Bäume in den kommenden 5 bis 10 Jahren zusammen mit Gemeinden (Cape Parrot Project), 2. Forscher erstellen Klimawandelszenarien für wichtige Biotope als Grundlage für eine langfristige Klimapolitik in Süd-Afrika (IKI)
Projektgröße: 1. Region der Amathole Berge (Cape Parrot Project), 2. ganz Süd-Afrika (IKI)
Projektmittel: 1. 7 Mitarbeiter, spendenfinanziert (Cape Parrot Project), 2. 8 Mio Euro (IKI)

Den vom Aussterben bedrohten Kap-Papagei gibt es nur in Südafrika. Kaum mehr 1000 der großen, grün-goldenen Vögel gibt es überhaupt noch am Kap. Wilderei ist daran Schuld, die Zerstörung ihres Lebensraumes und eine Vogelseuche, die viele Tiere das Leben kostet.

Dagegen arbeitet der Vogelforscher Steve Boyes mit seinem „Cape Parrot Project“ - er kümmert sich um die Aufzucht junger, die Pflege erkrankter und die Auswilderung geheilter Papageien. Damit die Tiere auch einen Platz zum Leben finden, muss sich der Tierschützer auch um die Aufforstung der hiesigen Wälder kümmern und mit der Bevölkerung vor Ort für künstliche Nistplätze sorgen - eine Million einheimischer Baumarten sollen in den nächsten zehn Jahren gepflanzt werden.

Einen großen Beitrag leistet auch das Projekt von Stephan Paulus, das im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinititative (IKI) die südafrikanische Regierung dabei unterstützt, Bedrohungen für Südafrikas Artenvielfalt frühzeitig zu erkennen und dem gezielt mit politischen Instrumenten gegenzusteuern.

Ein Film von Cornelia Borrmann

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