1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport-News

Knäbel neuer HSV-Sportchef

Peter Knäbel soll den Bundesligisten Hamburger SV aus der sportlichen Krise führen. Keine leichte Aufgabe für den früheren Bundesliga-Profi, der zuletzt sein Geld in der Schweiz verdiente.

"Alle anderen Vereine arbeiten sehr hart. Wir müssen härter und schneller arbeiten", sagte Peter Knäbel, als er beim krisengeschüttelten Hamburger SV als "Direktor Profifußball" vorgestellt wurde. Der ehemalige Spielmacher des Stadtrivalen FC St. Pauli tritt die Nachfolge von Oliver Kreuzer an, der am 14. Juli als Sportchef des Hamburger SV entlassen worden war. "Es ist eine große Aufgabe", räumte Knäbel ein. "Ziel muss sein, das bestmögliche Potenzial der Spieler herauszuholen." Der HSV steht

nach sechs sieglosen Bundesligaspielen

auf dem letzten Tabellenplatz. Vor gut zwei Wochen hatte Trainer Mirko Slomka gehen müssen und war

durch Joe Zinnbauer ersetzt

worden.

Lob von Hitzfeld

Knäbel, der am Donnerstag 48 Jahre alt wird, arbeitete zuletzt sechs Jahre lang als Technischer Direktor des Schweizerischen Fußball-Verbandes (SFV). Um ihn dort loszueisen, habe der HSV eine Ablösesumme „im kleinsten sechsstelligen Bereich" überweisen müssen, sagte Vereinschef Dietmar Beiersdorfer. Der frühere Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld lobte Knäbel. "Wir haben eng und erfolgreich zusammengearbeitet", sagte Hitzfeld. "Peter hat ein sehr gutes Auge für Spieler und kann sie sehr gut einschätzen." Dass sich derzeit viele Schweizer Talente in den Vordergrund spielten, sei auch Knäbels Verdienst. In seiner aktiven Zeit als Profi bestritt Knäbel insgesamt 108 Bundesligaspiele für St. Pauli sowie den VfL Bochum und 1860 München.

sn/asz /sid, dpa)

Die Redaktion empfiehlt