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Kultur

"Klunker-Heinz" geht hinter Gitter

Ein unter dem Spitznamen "Klunker-Heinz“ bekannter Hehler ist am Freitag vom Dortmunder Landgericht zu zwei Jahren und elf Monaten Haft verurteilt worden. Der gelernte Kranfahrer aus Dortmund hatte im Prozess gestanden, über Jahre hinweg kiloweise Goldschmuck aus Einbrüchen aufgekauft zu haben. Das Geschmeide setzte er anschließend bei Schmuckhändlern in Frankfurt am Main und Castrop-Rauxel ab. Bei seiner Festnahme im Mai 2000 stellte die Polizei neben zahlreichen Schmuckstücken umgerechnet auch mehr als 170.000 Euro auf dem Konto von "Klunker-Heinz" sicher.

Eigenen Angaben zufolge war der Ganove in seinem Stadtteil fast eine kleine Berühmtheit. Mit einem stets prall gefüllten Schmuck-Säckchen tingelte er durch die Lokale und pries seine Ware an. Auch unter seinen Arbeitskollegen sollen zahlreiche Kunden gewesen sein. Allerdings hatten sich diese für den 61-Jährigen einen anderen Spitznamen ausgedacht. Im Betrieb hieß "Klunker-Heinz" nur "Goldfinger". Laut Urteil hat der Dortmunder zwei Einbrechern den entscheidenden Tipp für einen lohnenden Beutezug gegeben und darüber hinaus in mindestens acht Fällen gestohlen Schmuck angekauft.